Radsport: Ex-Profi Nicki Sörensen gesteht Doping - DER SPIEGEL
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Radsport Ex-Profi Sørensen gesteht Doping

Der ehemalige Radprofi Nicki Sørensen hat zugegeben, während seiner aktiven Zeit gedopt zu haben. Mit seinem Geständnis kommt er wohl dem dänischen Anti-Doping-Bericht zuvor.
Ex-Radprofi Sörensen: Doping-Geständnis
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Foto: imago
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Kurz vor der Veröffentlichung des Anti-Doping-Berichts in Dänemark hat der frühere Radprofi Nicki Sørensen schnell noch ein öffentliches Geständnis abgelegt. "Ich habe gedopt, ich habe das voll und ganz gestanden. Ich bin darüber traurig und wünschte, ich könnte zurückgehen und es ungeschehen machen", sagte der 40-Jährige, der heute Sportdirektor des Tinkoff-Saxo-Rennstalls ist, der Zeitung "BT".

Am Dienstag will die Anti-Doping-Agentur Dänemarks (ADD) ihren Report über Doping im Radsport zwischen 1998 und 2015 vorlegen. Sørensen soll darin auch genannt werden. Er habe gegenüber der ADD vollständig über seine Dopingpraktiken ausgesagt, heißt es in dem Zeitungsbericht.

Sørensen bestritt, dass sein späterer Teamchef Bjarne Riis in seine Aktivitäten involviert gewesen sei. "Es war in den frühen Jahren meiner Karriere, und das liegt mehr als zehn Jahre zurück. Es war meine eigene Entscheidung, es zu tun", sagte der im Vorjahr als aktiver Profi zurückgetretene Sörensen. Riis hatte 2007 Doping gestanden.

Laut dänischen Medienberichten soll Sørensen zugegeben haben, während der Olympischen Spiele 2004 gedopt zu haben. In seiner Karriere war er viermal dänischer Meister und gewann je eine Etappe bei der Tour de France und der Vuelta.

aev/dpa

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