Radsport: Hondo stark, Ullrich optimistisch - DER SPIEGEL
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Radsport Hondo stark, Ullrich optimistisch

Danilo Hondo hat nach seiner Dopingsperre ein bemerkenswertes Comeback gefeiert. Jan Ullrich war 2006 noch nicht am Start, will aber in der kommenden Woche sein erstes Rennen bestreiten. Einer seiner Konkurrenten auf den Tour-Sieg zeigte in Belgien seine Klasse.
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Hamburg - Nach einem Jahr Zwangspause ist Hondo auf der ersten Etappe der Niedersachsenrundfahrt von Winsen an der Luhe nach Nienburg auf Platz zwei gespurtet. Im Trikot seines neuen Rennstalls Lamonta musste er sich im Massensprint nach 171,9 Kilometern nur dem Italiener Alessandro Petacchi (Team Milram) geschlagen geben. "Die letzten Tage waren sehr nervenaufreibend für mich. Ich hoffe, dass ich bald zu meiner alten Form zurückfinde. Zunächst muss ich von meiner Erfahrung zehren", kommentierte der 32-Jährige seine Rückkehr.

Der erste Einsatz von T-Mobile-Kapitän Ullrich in dieser Saison steht dagegen noch bevor. "Ab nächsten Dienstag werde ich bei der Tour de Romandie in der Schweiz mein erstes Rennen bestreiten", verkündete er auf seiner Homepage. "Nach der kurzen Behinderung wegen der leichten Knie-Reizung bin ich nun wieder voll auf Kurs, ich kann das Knie wieder voll belasten."

Er sitze täglich bis zu sechs Stunden auf dem Rad, so Ullrich, der bei seinem Saisoneinstieg hauptsächlich mithalten wolle. "Um mehr geht es mir in meinem ersten Rennen nicht. Ich brenne natürlich darauf, das auf dem Rad umzusetzen, was ich mir im Winter antrainiert habe. Doch blinder Eifer schadet nur."

Die Romandie-Fernfahrt besteht aus fünf Etappen. Sie beginnt am 25. April in Genf und endet am 30. April mit einem Zeitfahren über 20,4 Kilometer in Lausanne.

Auch ohne Ullrich hat das Team T-Mobile beim Halb-Klassiker Fleche Wallonne (Belgien) einen guten Eindruck hinterlassen. Neuzugang Patrik Sinkewitz erreichte bei der 70. Auflage des "Wallonischen Pfeils" Platz fünf, Sergej Iwanow wurde Neunter, Matthias Kessler fuhr auf Platz zehn. 

Schnellster nach 202 Kilometern von Charleroi nach Huy war Alejandro Valverde vom Team Iles Baleares. Der Spanier, der als Geheimfavorit auf den Sieg bei der diesjährigen Tour de France (1. bis 23. Juli)  gilt, setzte sich vor seinem Landsmann Samuel Sanchez durch.

hut/sid/dpa