Radsport: Klöden beendet Karriere - DER SPIEGEL
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Radsport Klöden beendet Karriere

Andreas Klöden hört auf: Der deutsche Radprofi hat aufgrund gescheiterter Vertragsverhandlungen mit seinem Rennstall RadioShack-Trek seine sportliche Laufbahn beendet. Klöden sah sich immer wieder mit Doping-Verdächtigungen konfrontiert - bestritt die Vorwürfe aber vehement.
Radprofi Klöden: Ende nach 16 Jahren
Radprofi Klöden: Ende nach 16 Jahren

Radprofi Klöden: Ende nach 16 Jahren

Foto: Nicolas Bouvy/ dpa
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Hamburg - Der deutsche Radprofi Andreas Klöden hat seine Karriere beendet. Das meldeten am Donnerstag mehrere Medien übereinstimmend. Dem "Weserkurier" nannte der 38-Jährige gescheiterte Vertragsverhandlungen als Grund für seinen Rückzug nach 16 Jahren als Profisportler. "Ich mache erst einmal ein halbes Jahr Pause, dann sehen wir weiter", sagte Klöden.

Der Kletter- und Zeitfahr-Spezialist fuhr in den vergangenen Jahren für das Team RadioShack-Trek, zuvor war er auch für den Astana-Rennstall und das Team Telekom aktiv. Seine größten Erfolge waren zwei zweite Plätze bei der Tour de France (2004/2006) sowie die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney. Seine zwölfte Tour hatte er im Juli auf Rang 30 als bester deutscher Profi abgeschlossen.

Klöden sah sich zu aktiven Zeiten auch mit Doping-Vorwürfen konfrontiert. Eine sogenannte Expertenkommission zur Aufklärung der Dopingvorwürfe gegenüber Ärzten der Abteilung Sportmedizin der Uni-Klinik Freiburg hatte 2009 in ihrem Abschlussbericht Dopingvorwürfe gegen Klöden erhoben.

Klöden bestritt stets jedwede Doping-Verstrickung. Die Staatsanwaltschaft Bonn hatte auf die Eröffnung eines Verfahrens verzichtet, nachdem Klöden eine Geldsumme für wohltätige Zwecke gespendet hatte. "Ich habe nichts zu gestehen", sagte er nun auch anlässlich seines Karriereendes dem "Weserkurier".

bka/sid/dpa