Radsport "Super Mario" macht Schluss
Weil seine Mannschaft keine Einladung zur Tour de France erhalten hat, sieht Mario Cipollini für sich keine Perspektive mehr im Radsport. Der italienische Super-Sprinter hat aus Trotz sein Karrierende angekündigt.
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Rom - "Es ist schon sehr traurig, wenn man zu Hause sitzt und nicht um den Sieg fahren kann. Auf Grund der momentanen Situation gibt es für mich keine andere Möglichkeit, als dem Radsport Lebewohl zu sagen", sagte Cipollini auf seiner Internetseite.
Der 35-Jährige, großer Rivale von Erik Zabel bei Sprintankünften, siegte in diesem Jahr beim Klassiker Mailand - San Remo. Außerdem gewann der Italiener das Rennen Gent - Wevelgem. Sein Team Acqua e Sapone war nicht zur Tour de France eingeladen worden.
In 14 Profijahren kam "Super Mario" 177 Mal als Erster ins Ziel. Mit sechs Siegen beim diesjährigen Giro d'Italia schraubte der Liebhaber extravaganter Outfits seine Ausbeute bei der Italien-Rundfahrt auf 40 Etappensiege.