Radsport: Team Blanco suspendiert Sanchez - DER SPIEGEL
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Radsport Team Blanco suspendiert Sanchez

War Luis Leon Sanchez unter dem Namen "Huerto" Fuentes-Kunde? Der Rennstall des Spaniers hat den vierfachen Tour-Etappensieger nun wegen dieses Verdachts suspendiert. Der Schweizer Zeitfahr-Spezialist Fabian Cancellara verzichtet wohl auf einen Start bei der 100. Tour de France.
Luis-Leon Sanchez: War er unter dem Namen Huerto Fuentes-Kunde?
Luis-Leon Sanchez: War er unter dem Namen Huerto Fuentes-Kunde?

Luis-Leon Sanchez: War er unter dem Namen Huerto Fuentes-Kunde?

Foto: JOEL SAGET/ AFP
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Hamburg - Der spanische Radprofi Luis Leon Sanchez ist wegen seiner möglichen Verwicklung in den Skandal um Dopingarzt Eufemiano Fuentes von seinem Team Blanco suspendiert worden. Das gab der Rennstall in einer Mitteilung am Samstag bekannt. Zuletzt war in spanischen Medien berichtet worden, dass Sanchez unter dem Codenamen Huerto mit der Nummer 26 auf der Kundenliste von Fuentes aufgeführt worden sei.

Damit reißen die Negativschlagzeilen um das Team Blanco, dem Nachfolgerennstall des Rabobank-Teams nicht ab. In den vergangenen Wochen hatten mehrere Fahrer von systematischem Doping bei Rabobank berichtet. In dieser Woche hatte auch der Däne Michael Rasmussen, der 2007 bei der Tour im Trikot der niederländischen Mannschaft als Gesamtführender aus dem Rennen genommen worden war, ein umfangreiches Doping-Geständnis abgelegt. Zwischen 1998 bis 2010 sei er quasi ununterbrochen gedopt gewesen.

Sanchez gehört zu den Spitzenfahrern bei Blanco. Der 29 Jahre alte Spezialist für Eintagesrennen gewann in seiner Karriere vier Etappen bei der Frankreich-Rundfahrt und zweimal die Clasica San Sebastian.

Der viermalige Zeitfahr-Weltmeister Fabian Cancellara verzichtet in diesem Jahr offenbar auf einen Start bei der 100. Tour de France. "Es gibt weder einen Prolog noch ein Zeitfahren beim Tour-Start auf Korsika", sagte Cancellara der Schweizer Zeitung "Blick".

In den vergangenen Jahren hatte Cancellara regelmäßig die Auftakt-Zeitfahren dominiert und war so insgesamt 28 Tage im Gelben Trikot gefahren. Der Schweizer will sich in diesem Jahr auf die Frühjahrsklassiker konzentrieren.

luk/dpa/sid

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