Radsport Wurde Fausto Coppi ermordet?
Rom - Die Untersuchungen über Coppis Todesursache werden wieder aufgenommen. Die römischen Behörden haben die Ergebnisse ihrer Ermittlungen an die Kollegen in Tortona weitergegeben, wo Coppi am 2. Januar 1960 mit 40 Jahren verstorben war.
Nach einem Bericht der italienischen Tageszeitung "Corriere dello Sport" ist Coppi keineswegs an einer zu spät erkannten Malaria gestorben, die er sich Ende 1959 bei einem Einladungsrennen in Burkina Faso zugezogen habe, wie es immer geheißen hatte. Vielmehr sei der bis dahin wohl weltbeste Radprofi mit einem Getränk aus giftigen Pflanzen ermordet worden.
Informant des Blattes ist ein 75 Jahre alter Benediktinermönch, der von dem Komplott bei seiner Ankunft in Afrika Anfang der sechziger Jahre gehört haben will. Grund des Mordes an Coppi sei der Tod eines afrikanischen Fahrers durch einen vom italienischen Radprofi verursachten Sturz gewesen.
Coppi gewann 1949 als erster Radprofi im gleichen Jahr die Tour de France und den Giro d'Italia und wiederholte das Double drei Jahre später.