Rallye-Angebot: Armstrong soll in die Wüste - DER SPIEGEL
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Rallye-Angebot Armstrong soll in die Wüste

Erst vor wenigen Tagen hat der sechsmalige Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong das baldige Ende seiner Radsportkarriere erklärt. Jetzt hat er ein Job-Angebot erhalten, bei dem es um noch mehr Geschwindigkeit geht: Er soll als Pilot bei der Dakar-Rallye starten.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Paris - Der Texaner, dessen US-Rennstall vom Privatsender "Discovery Channel" gesponsort wird, hat ein entsprechendes Angebot von Robby Gordon vorliegen, der in der Nascar-Serie der USA ein Star ist. "Ich habe eine E-Mail von Robby Gordon erhalten. Er bietet mir an, den dritten Wagen seines Teams bei der Dakar im kommenden Jahr zu fahren", sagt Armstrong in der Mai-Ausgabe des französischen Radsportmagazins Velo.

Der Straßenrad-Weltmeister von 1993, der seine Karriere nach der kommenden Tour de France (2. bis 24. Juli) beenden will, sieht das Angebot offensichtlich nicht ganz so abwegig.

"Es ist einer der verrückten Vorschläge, von den ich viele bekomme. Aber für Discovery könnte es interessant sein. Ich arbeite für Discovery. Wir haben schon einige Ideen und wollen anfangen zu filmen", sagt Armstrong, dessen Vertrag bei dem Sponsor erst zum Saisonende 2006 ausläuft.

In erster Linie will sich der einstmals selbst an Krebs erkrankte Radstar in der von US-Präsident George Bush gegründeten Stiftung für den weltweiten Kampf gegen die tückische Krankheit engagieren. "Ich gehöre zur Kommission der Stiftung", 33-Jährige. Auch für sein Privatleben hat Armstrong schon Pläne: "Ich will mich beim Surfen verbessern und Zeit für meine Hobbies haben", sagte er.