Rallye Dakar: Al-Attiyah gewinnt erste Etappe - DER SPIEGEL
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Rallye Dakar Al-Attiyah gewinnt erste Etappe

Mehr als eine halbe Millionen Zuschauer wollten die Premiere der Rallye Dakar in Südamerika miterleben. Die erste Etappe über 371 staubige Kilometer entschied ein BMW-Pilot für sich. Der beste Deutscher landete auf dem dritten Rang - wenn auch nur als Beifahrer.
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Hamburg - Über 500.000 Zuschauer erlebten in Buenos Aires den Startschuss zur Rallye Dakar, die 2009 erstmals in Südamerika stattfindet. Unter großem Jubel fuhren die Autos am Freitagabend (Ortszeit) auf der Avenida 9 de Julio, der breitesten Straße der Welt, über die Startrampe. Das Rennen führt über 9574 Kilometer durch Argentinien und Chile. Die Rallye endet nach 14 Etappen über unterschiedlichstes Terrain, zwei Anden-Überquerungen und einer Passage durch die extrem trockene Atacama-Wüste am 18. Januar ebenfalls in Buenos Aires.

Die 733 Kilometer lange Eröffnungsetappe entschied BMW-Pilot Nasser Al-Attiyah aus Katar für sich. Der 38-Jährige, der für das deutsche X-Raid-Team antritt, fuhr zusammen mit Navigatorin Tina Thörner (Schweden) auf dem Teilstück zwischen Buenos Aires und Santa Rosa einen Vorsprung von 2:17 Minuten auf den früheren Rallye-Weltmeister Carlos Sainz (VW/Spanien) heraus.

Auf Platz drei liegt Sainz' Markenkollege Giniel de Villiers (Südafrika), der mit seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz 2:40 Minuten nach Al-Attiyah ins Ziel kam. Dakar-Seriensieger Mitsubishi musste dagegen einen ersten Rückschlag hinnehmen. Bester Pilot des japanischen Autoherstellers, der erstmals mit dieselbetriebenen Autos an der Dakar teilnimmt, wurde der ehemalige Weltklasse-Skifahrer Luc Alphand (Frankreich) auf Rang fünf.

Erfolgsreichster deutscher Fahrer ist der sechsfache deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle mit seinem Beifahrer Thomas Schünemann. Das Duo rangiert mit knapp 19 Minuten Rückstand auf Platz 20. VW-Hoffnung Dieter Depping mit Beifahrer Timo Gottschalk enttäuschte und landete mit über einer Stunde Rückstand nur auf Platz 80.

Bei den Motorrad-Piloten zeigte der Spanier Marc Coma (KTM) eine starke Leistung. Mit über 22 Minuten Vorsprung auf den Polen Jacek Czachor (KTM) gelang ihm ein mehr als überlegener Sieg.

jok/sid/dpa

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