Rallye Dakar: Für Kleinschmidt wird es langsam zu einfach - DER SPIEGEL
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Rallye Dakar Für Kleinschmidt wird es langsam zu einfach

Jutta Kleinschmidt hat bei der Rallye Dakar Fahrt aufgenommen. Nach der sechsten Etappe ist die Volkswagen-Pilotin erneut näher an den ersten Platz der Gesamtwertung gerückt. Den Spitzenrang hat der Spanier Carlos Sainz an einen Südafrikaner verloren.
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Zouerat - "Das war eine extrem schnelle Etappe. Viel einfacher als im Vorjahr. Das war fast schon zu einfach", sagte die VW-Pilotin, die am Ende noch den Franzosen Luc Alphand abhängen konnte. Dem ehemaligen Ski-Weltcupsieger war wie dem bisherigen Gesamtersten Sainz ein Navigationsfehler unterlaufen. Der Spanier verlor deshalb die Gesamtführung. "Taktisch ist es besser, keine Etappe zu gewinnen und im Mittelfeld anzukommen, weil man wegen des neuen Reglements vor den anderen auf die Piste muss. Das ist viel schwerer, die Konkurrenz braucht sich nur an der Staubwolke zu orientiern", sagte Sainz' Co-Pilot Andreas Schulz (München).

Kleinschmidt, die Siegerin von 2001, liegt mittlerweile nur noch mit 34 Sekunden Rückstand auf Platz zwei. Neuer Gesamterster ist der Südafrikaner Ginies de Villiers, der auf der sechsten Etappe über 444 Wertungskilometer von Tan Tan nach Zouerat Dritter wurde (3:46 Minuten Rückstand auf die Spitze).

Es gewann der Franzose Thierry Magnaldi mit 2:55 Minuten Vorsprung vor seinem Chef vom Ford-Schlesser-Team, Jean-Louis Schlesser. Hinter de Villiers fuhr Kleinschmidt mit 5:13 Minuten Rückstand auf den vierten Rang. Dakar-Debütant Sainz kam mit 6:29 Minuten hinter den französischen Mitsubishi-Piloten Alphand (6:02) und Stephane Peterhansel (6:19) Platz ins Ziel an.

Am Freitag führt die siebte Etappe der 28. Rallye Dakar über 521 Kilometer von Zouerat nach Atar (Mauretanien).

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