Rallye Dakar: Gottschalk und Al-Attiyah stehen kurz vor dem Triumph - DER SPIEGEL
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Rallye Dakar Gottschalk und Al-Attiyah stehen kurz vor dem Triumph

Den Gesamtsieg so gut wie sicher: Timo Gottschalk und sein Pilot Nasser Al-Attiyah gehen mit gut 48 Minuten Vorsprung auf die letzte Etappe. Den Tagessieg holte Vorjahressieger Carlos Sainz. Bei den Motorrädern steht der Spanier Marc Coma vor seinem dritten Erfolg nach 2006 und 2009.
VW-Pilot al-Attiyah: Gut 48 Minuten Vorsprung auf die teaminterne Konkurrenz
VW-Pilot al-Attiyah: Gut 48 Minuten Vorsprung auf die teaminterne Konkurrenz

VW-Pilot al-Attiyah: Gut 48 Minuten Vorsprung auf die teaminterne Konkurrenz

Foto: DANIEL GARCIA/ AFP
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Hamburg - Beifahrer Timo Gottschalk und sein Pilot Nasser Al-Attiyah aus Katar sind weiter auf direktem Kurs zu ihrem ersten Sieg bei der Rallye Dakar. Die Vorjahreszweiten gehen beim dritten südamerikanischen Dakar-Finale am Samstag in Argentinien mit einem komfortablen Vorsprung von 48:21 Minuten auf ihre Volkswagen-Teamkollegen Giniel de Villiers (Südafrika) und dem Deutschen Dirk von Zitzewitz auf die letzten 181 Kilometer Richtung Buenos Aires.

Wie im Vorjahr ist VW wieder auf dem Weg zu einem Dreifach-Erfolg. Titelverteidiger Carlos Sainz aus Spanien, der am Donnerstag wegen eines Aufhängungsschadens mehr als 70 Minuten einbüßte, verteidigte mit seinem sechsten Tagessieg am Freitag seinen dritten Platz (Rückstand: 1:21:46 Stunden).

Auf der zwölften Prüfung von San Juan nach Cordoba fuhr der 47-jährige Sainz bei seinem sechsten Etappensieg einen Vorsprung von 2:43 Minuten auf De Villiers und von Zitzewitz und 6:11 Minuten auf Al-Attiyah und Gottschalk heraus. "Ob Zweiter oder Dritter, das ist nun egal. Für mich hätte nur der Sieg gezählt", sagte Sainz.

Die Chancen des viertplatzierten Franzosen Stéphane Peterhansel (1:41:29 Stunden zurück) auf einen zehnten Dakar-Sieg wurden wegen einiger Reifenschäden am BMW des X-Raid-Teams zu Nichte gemacht.

Die Königsetappe der 33. Rallye Dakar wurde wegen der von starken Regenfällen aufgeweichten Pisten für die Automobile von 555 auf 508 Kilometer verkürzt.

Marc Coma aus Spanien ist am vorletzten Rallyetag seinem dritten Dakar-Triumph nach 2006 und 2009 in der Motorrad-Wertung ein großes Stück näher gekommen. Mit seinem vierten Tageserfolg vergrößerte er seinen Vorsprung von 15:59 auf 16:36 Minuten auf seinen französischen KTM-Kollegen Cyril Despres, dem Gewinner 2005, 2007 und 2009.

luk/dpa/sid