Rallye: VW trennt sich von Kleinschmidt - DER SPIEGEL
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Rallye VW trennt sich von Kleinschmidt

Sie hat als einzige Frau die Dakar-Rallye gewonnen. Da machte sich die Partnerschaft mit Europas größtem  Auto-Konzern nicht schlecht. Im Volkswagen konnte Jutta Kleinschmidt ihren Rallye-Coup jedoch nicht wiederholen. Nun beendete der Konzern die Zusammenarbeit.
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Wolfsburg - Der 2002 geschlossene Vertrag mit der bisherigen Werksfahrerin ist zum 31. Januar 2006 ausgelaufen und eine Verlängerung wurde nicht erzielt, hieß es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

"Volkswagen hat unmittelbar nach Ende der diesjährigen Rallye Dakar im Januar die Gespräche mit Jutta Kleinschmidt und vor allem mit ihrem Management aufgenommen und bis zuletzt fortgeführt. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit konnte nicht vereinbart werden", sagte Volkswagen-Motorsport-Direktor Kris Nissen.

Kleinschmidt hatte im Jahr 2001 mit ihrem damaligen Team Mitsubishi die Wüstenrallye von Paris nach Dakar gewonnen. Danach wechselte sie zu Volkswagen. Dort konnte sie ihren Erfolg jedoch nicht wiederholen. Im VW Race Touareg war das beste Ergebnis der 43-Jährigen ein dritter Rang im vergangenen Jahr. 2004 landete sie gar nur auf Platz 21.

Auf ihrer Internetseite kündigte Kleinschmidt an, trotzdem bei der Rallye Dakar 2007 starten zu wollen. Dann wird auch Volkswagen an den Start gehen. Für die voraussichtlich vier Werkswagen vom Typ Race Touareg 2 stehen mit dem zweimaligen Rallye-Weltmeister Carlos Sainz aus Spanien und dem Südafrikaner Giniel de Villiers bisher zwei Fahrer fest. Bei dem Rennen im Januar hatte das Team mit de Villiers den zweiten Gesamtrang erzielt.

kob

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