Regeln Nordische Kombination
Historie
Die Kombinierer gelten als die Könige des nordischen Wintersports, schließlich müssen die Athleten sowohl im Springen als auch Langlauf zu Bestleistungen fähig sein. Die Sprungläufer sind seit den ersten Winterspielen, 1924 in Chamonix, im olympischen Programm.
Einzel
Im klassischen Wettbewerb absolvieren die Nordischen Kombinierer ein
Springen von der Normalschanze, bei dem beide Versuche gewertet werden.
Tags darauf muss der Langlauf über 15 Kilometer bestritten werden. Die
Weiten aus dem Springen werden in Sekunden und Minuten umgerechnet (eine
Minute entspricht zehn Punkten). Der beste Springer eröffnet das Rennen,
die Konkurrenz folgt in den jeweils berechneten Abständen. Wer das Ziel
zuerst erreicht, ist der Sieger.
Zudem hat das Sprintrennen in Salt Lake City Premiere: Einem Sprung von
der Großschanze folgt am nächsten Tag der Langlauf über 7,5 Kilometer.
Mannschaftswettbewerb
Der Teamwettbewerb ist seit 1992 olympisch. Vier Athleten pro Nation
absolvieren je zwei Sprünge von der Großschanze und am nächsten Tag
einen Langlauf über 4x5 Kilometer. Im Mannschaftswettbewerb gilt die
gleiche Regelung wie in der Einzelkonkurrenz: Das sprungbeste Quartett
geht zuerst an den Start, die anderen Teams folgen mit den
entsprechenden Zeitabständen.