Regeln Ski-Freestyle
Historie
Die Buckelpistenfahrer gehören seit den Winterspielen 1992 in Albertville (Frankreich) zum olympischen Programm. Zwei Jahre später, in Lillehammer (Norwegen), kamen auch die Kunstspringer hinzu.
Buckelpiste
Die Buckelpistenfahrer müssen eine 200 bis 270 Meter lange und extrem hügelige Steilstrecke mit 24 bis 32 Grad Gefälle absolvieren. Die siebenköpfige Jury bewertet die Technik und den Laufrhythmus, der durch die zwei Pflichtsprünge nur minimal unterbrochen werden darf. Die Zeiten in Vor- und Endlauf werden in Punkte umgerechnet. Die Addition der Wertungen für Sprünge, Laufrhythmus und Zeit ergibt das Gesamtresultat. Der Läufer mit den meisten Punkten gewinnt.
Kunstspringen
Im Sprungwettbewerb muss jeder Teilnehmer in den beiden Durchgängen jeweils zwei Sprünge unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades ausführen, die vorher bei der Jury anzumelden sind. Die fünf Kampfrichter beurteilen die Darbietungen nach erreichter Höhe und Entfernung; Haltung des Athleten und Präzision der Ausführung gehen ebenfalls in die Wertung ein. Die Wettkampfstätte besteht aus einer Anlaufstrecke, die zu verschiedenen - gleich steilen - Schanzen führt, sowie einem Aufsprunghügel mit einer Neigung von 36 bis 38 Grad.