Regeln Skispringen
Historie
Der nachweislich erste Skisprung datiert aus dem Jahre 1808, als der norwegische Leutnant Olaf Rye von einem künstlich angelegten Schneehügel auf 9,5 Meter "segelte". Als olympische Disziplin gibt es das Skispringen seit den Winterspielen 1924 in Chamonix. In Salt Lake City stehen drei Entscheidungen an.
Einzel
Neben dem Springen von der Normalschanze (90 Meter) gibt es seit den Winterspielen 1964 in Innsbruck auch den Wettbewerb von der Großschanze (120 Meter). Das Gesamtresultat ergibt sich aus der Weite des Sprungs (Weitennote) und der von einer Jury bewerteten technischen Ausführung von Flug und Landung, den so genannten Haltungsnoten. Die Weitennote hingegen ist abhängig von der Schanzengröße. Der kritische Punkt ("K-Punkt")- 90 oder 120 Meter - entspricht 60 Punkten. Der Punktwert pro Meter beträgt für die Normalschanze 2,0, für die Großschanze 1,8. Der Springer, der nach den zwei Durchgängen die meisten Punkte hat, ist der Sieger. Die Einzelkonkurrenzen werden im K.o.-Modus ausgetragen: Nur die jeweiligen 25 Sieger erreichen den zweiten Durchgang, zudem kommen die fünf weitenbesten Verlierer ("Lucky Loser") ins Finale der besten 30.
Mannschaft
Seit 1988 gibt es neben den beiden Einzelspringen den Teamwettbewerb mit vier Springern aus jeder Nation. Jeder Teilnehmer absolviert zwei Sprünge, die insgesamt acht Versuche werden zum Gesamtergebnis addiert. Die Mannschaft mit den meisten Punkten gewinnt die Goldmedaille.