Rodel-Gewichte: Hackl kritisiert "Mieder und Strapse" - DER SPIEGEL
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Rodel-Gewichte Hackl kritisiert "Mieder und Strapse"

Rodel-Legende Georg Hackl ist frustriert: In einem Interview kritisierte der dreimalige Olympiasieger jetzt den Weltverband Fil für dessen unsinnige Vorgaben bei der Verteilung der Gewichte. Er fühle sich beim Anlegen der Bleiwesten wie in einer Transvestitenshow, beschwerte sich Hackl - und will selbst Abhilfe schaffen.
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München - "Ich biete mich hiermit offiziell an, als Funktionär mitzumachen, um etwas vorwärts zu bringen. Momentan habe ich aber den Eindruck, dass meine Meinung nicht gefragt ist", sagte der 38-Jährige der Münchner "tz". Hackl will seine Karriere noch bis nach den Olympischen Spielen 2006 in Turin fortsetzen.

Als Beispiel für seine Probleme mit dem Weltverband nannte Hackl die Ablehnung seines Vorschlags, die beim Rodeln als Gewichtsausgleich vorgeschriebenen Bleigewichte wie beim Bob oder Skeleton in den Schlitten einzubauen. Im Beachvolleyball gebe es Vorschriften, wie knapp die Bikinis sein müssten, bei den Rodlern hänge man "noch Bleigewichte an den Hintern".

Man solle ihm einmal beim Umziehen zuschauen. "Da meinst', du bist in einer Transvestiten-Show. Das Bleiplatten-Verpackungsmaterial, das elastisch und strapazierfähig sein muss, ist Damenunterwäsche. Mieder und Strapse."

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