Round-Up Knicks werfen Raptors aus den Play-Offs
Toronto - Bei ihrer Play-Off-Premiere haben die Toronto Raptors reichlich Lehrgeld zahlen müssen. Das kanadische Expansion-Team konnte in der Serie gegen die New York Knicks zwar alle Spiele offen gestalten, ein Sieg gelang den Raptors jedoch nicht. Auch Spiel drei ging mit 87:80 an den letztjährigen Vizemeister aus New York. Die Knicks rücken somit in die Eastern-Conference-Semifinals vor und treffen dort auf ihren Erzrivalen, die Miami Heat.
Eigentlich sprach vieles am Sonntag im Air Canada Center für einen Sieg der Heimmannschaft. Die Raptors reboundeten besser und hatten weniger Ballverluste. In einem aber waren die Gäste aus New York haushoch überlegen: Während Toronto bei 21 Versuchen von jenseits der Drei-Punkte-Linie lediglich dreimal traf, war New York bei 16 Versuchen neunmal erfolgreich. Der wichtigste Dreier gelang Larry "Grandma" Johnson (insgesamt 14 Punkte) 24 Sekunden vor der Schluss-Sirene und ließ die Führung der Knickerbockers auf 85:80 anwachsen.
Erfolgreichster Vollstrecker der Partie war New Yorks Shooting-Guard Allan Houston, der seinen Ruf als einer der besten Scharfschützen der Liga untermauerte und seinen Arbeitstag mit 23 Punkten beendete. Bester Schütze bei Toronto war Antonio Davis, der auf 18 Zähler kam.
Sacramento bleibt gegen die Lakers im Rennen
In der heimischen Arco Arena wahrten die Sacramento Kings mit einem überraschenden 99:91-Sieg gegen die Los Angeles Lakers ihre theoretische Chance auf ein Weiterkommen gegen den Meisterschaftskandidaten aus Hollywood. Die Lakers führen in der Serie nur noch 2:1.
Mit einem Chris Webber in Topform schafften es die Gastgeber im letzten Viertel, einen 73:78-Rückstand noch in einen Sieg umzuwandeln. "C. Web" steuerte insgesamt 29 Punkte zum Erfolg seiner Kings bei, darunter ein spektakulärer "Windmühlendunking". Auch Predrag Stojakovic war "on fire". Der jugoslawische Forward verwandelte drei von vier Drei-Punkte-Würfen und schraubte sein Punktekonto auf 19 hoch.
Erfolgreichster Schütze der Lakers war Kobe Bryant (35 Punkte). Teammate Shaquille O'Neal gab sich mit 21 Punkten bescheidener als sonst und hatte vor allem von der Freiwurflinie (36 Prozent Trefferquote) Probleme.