Rudern: "Auf dem richtigen Weg" - DER SPIEGEL
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Rudern "Auf dem richtigen Weg"

Dank der Hoffnungsläufe konnten sich drei Boote des deutschen Ruderverbands für die Finalläufe qualifizieren. Nun kehrt wieder Optimismus beim DRV ein.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Penrith - Die deutschen Ruderer haben ihre Vorlaufniederlagen überwunden. Am ersten Tag der Hoffnungsläufe erfüllten alle drei gestarteten Boote des Deutschen Ruderverbandes (DRV) am Dienstag ihre Pflicht und erreichten die nächsten Läufe. Insgesamt elf deutsche Crews sind eine Runde weiter. Der Frauen-Doppelzweier, -Doppelvierer und seit Dienstag auch der Zweier-ohne-Steuerfrau stehen bereits in den Medaillenläufen.

"Wir sind auf dem richtigen Weg", erklärte Robert Sens aus München, der mit Partner Detlef Kirchhoff (Berlin) den Hoffnungslauf im Zweier-ohne klar gewann. Die beiden Ruderer, die am Scheitern des Deutschland-Achters in der Olympia-Qualifikation beteiligt waren, fühlten sich nach der Vorlauf-Schlappe vom Sonntag "ein bißchen ernüchtert". Jetzt hegen sie sogar wieder Medaillenambitionen. "Der Druck ist verglichen mit dem Achter gering. Hier haben uns die Konkurrenten erst mal abgeschrieben", meinte Sens, der Schlagmann des Pleite-Achters war.

"Das hätte auch anders ausgehen können", sagte Claudia Barth aus Ulm. In einem spannenden Schlussspurt sicherte die 25-Jährige gemeinsam mit Partnerin Lenka Wech (Saarbrücken) Platz zwei 33 Hundertstelsekunden vor dem russischen Duo und vermied damit das vorzeitige Olympia-Aus. Den Hoffnungslauf gewann Australien. Deutlich weniger Mühe hatten Sebastian Mayer (Breisach) und Stefan Roehnert (Koblenz) bei ihrem Hoffnungslaufsieg im Doppelzweier.