Schach-WM: Berliner Festung stand erneut - DER SPIEGEL
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Schach-WM Berliner Festung stand erneut

Die Schach-WM scheint eine spannende Angelegenheit zu werden. Mit Wladimir Kramnik sitzt ein Herausforderer am Brett, der Titelverteidiger Garri Kasparow einiges Kopfzerbrechen bereitet.
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London - Mit einem Remis endete die dritte Partie im Zwei- Millionen-Dollar-Duell der russischen Schach-Großmeister Garri Kasparow und Wladimir Kramnik. Herausforderer Kramnik bot am Donnerstagabend in London bei der "Braingames-Schach-WM"  nach 53 Zügen die Punkteteilung in einer spanische Partie an. Der Weltranglistenerste Kasparow, der die Weißen Steine führte, willigte ein. Damit behält Kramnik in dem 16 Partien- Match mit 2,0-1,0 Punkten die Führung. Die nächste Partie findet am Samstag statt.

Kasparow, der sich für die dritte Auseinandersetzung offensichtlich viel vorgenommen hatte und nahezu die gesamte Partie dominierte, verpasste beim 40. Zug den entscheidenden Vorteil, um am Ende als Sieger aus der Partie hervorzugehen. Kramnik, der wieder die Berliner Verteidigung installierte, stand erstmals bei der WM unter gehörigem Druck und sah lange wie der Unterlegene aus, ehe dem anscheinend frustrierten Kasparow ein Denkfehler unterlief.