Schlaganfall überstanden: Leipold kann Klinik verlassen - DER SPIEGEL
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Schlaganfall überstanden Leipold kann Klinik verlassen

Zwei Wochen nach seinen drei Schlaganfällen ist der Freistilringer Alexander Leipold aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der 34-Jährige kehrt "unheimlich erleichtert" zu seiner Familie zurück und schmiedet bereits Comebackpläne.
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Würzburg - "Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Jetzt gilt es für mich, Schritt für Schritt vorwärts zu kommen", sagte Leipold am Mittwoch nach seiner Entlassung aus einer Würzburger Spezialklinik.

Offenbar hatte ein Virus, das ihn im Juni zur Absage des Grand Prix in Leipzig gezwungen hatte, die Schlaganfälle ausgelöst. Bei einem Länderkampf in Usbekistan am 22. Juli hatte Leipold ein Taubheitsgefühl in Armen und Beinen verspürt und flog deshalb vorzeitig nach Deutschland zurück. Nach ersten Behandlungen in Frankfurt wurde er nach Würzburg verlegt.

Leipold, der am Freitag eine dreiwöchige Rehabilitation beginnt, weiß, dass er für "bekloppt" gehalten wird, wenn er jetzt "irgendetwas von Olympia 2004 in Athen" erzählen würde. Ans Aufhören denkt der 34-Jährige jedenfalls nicht, aber er setzt Prioritäten: "Erst nach Hause zu meiner Familie, dann zurück ins Berufsleben und als Trainer auf die Matte."