Schwerer Sturz: Ullrich gibt Entwarnung - DER SPIEGEL
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Schwerer Sturz Ullrich gibt Entwarnung

Der T-Mobile-Kapitän bleibt an Bord: Nach seinem Sturz bei der 9. Etappe der Tour de France gab Jan Ullrich jetzt Entwarnung für die morgige Alpenetappe. Die Verletzungen erwiesen sich bei einer Untersuchung im Krankenhaus als nicht so schwer wie zuerst befürchtet.
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Grenoble - Bereits vor der abschließenden Untersuchung hatte Ullrich seine Anhänger beruhigt: "Ich fühle mich besser als erwartet." Heute wurde Ullrich in einer Privatklinik in Grenoble vorsorglich geröntgt. Die Untersuchung ergab, dass der T-Mobile-Kapitän keinen Rippenbruch hat.Am Sonntag war Ullrich am Col de la Grosse Pierre gestürzt. Dabei hatte er sich mehrmals überschlagen und sich Hämatome sowie mehrere Prellungen an der linken Körperseite zugezogen. Nach der guten Nachricht setzte sich der gebürtige Rostocker heute Mittag wieder mit seinen Teamkollegen zum Training aufs Rad.

Ullrich liegt nach der neunten von 21 Etappen 3:54 Minuten hinter dem Gesamtführenden Jens Voigt vom CSC-Team und 1:36 Minute hinter dem Favoriten Lance Armstrong (Discovery Channel). Morgen geht es für die Fahrer bei der 10. Etappe der Tour de France in die Alpen. Auf der 192,5 Kilometer langen Strecke zwischen Grenoble und Courchevel gilt es, zwei Berge der ersten Kategorie zu erklimmen.Dabei wird vor allem mit Attacken gegen das Team Discovery Channel zu rechnen sein. Schon in den Vogesen zeigten Armstrongs Teamkollegen Schwächen und ließen ihren Kapitän beim letzten Anstieg alleine.Ullrich dürfte gute Erinnerungen an Courchevel haben. 1997 erreichte er gemeinsam mit Richard Virenque den in 2004 Meter Höhe liegenden Zielort am schnellsten.