Schwimm-EM: Van Almsick räumt ab - DER SPIEGEL
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Schwimm-EM Van Almsick räumt ab

Franziska van Almsick sorgt bei den Europameisterschaften in Berlin weiter für Furore. Der deutsche Schwimmstar holte sich bei den Titelkämpfen seine zweite Goldmedaille. Erneut war van Almsick mit der Staffel erfolgreich.
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Berlin - Die deutsche 4x200-Meter-Freistilstaffel der Frauen hat am Dienstag bei der Schwimm-EM in der Jahresweltbestzeit von 7:59,07 Minuten Gold geholt. Petra Dallmann, Alessa Riess, Hannah Stockbauer und Franziska van Almsick verwiesen Spanien und Schweden auf die weiteren Medaillenplätze.

"Besser geht es nicht mehr. Wir haben erneut bewiesen, dass wir als Team ganz stark sind", sagte Schlusschwimmerin van Almsick, "jetzt wollen wir in der Lagenstaffel gegen Ende der Meisterschaften ein weiteres Mal zeigen, was wir drauf haben."

Vor dem Start hatte die Weltrekordlerin über 200 Meter Freistil ihren Startblock geküsst. "Es war mir einfach ein Bedürfnis, weil ich 1994 ebenfalls auf Bahn acht meinen Weltrekord geschwommen bin", sagte van Almsick, "ich habe immer noch nicht das Gefühl, voll zu schwimmen. Da sind noch Reserven." Am Montag hatte die Berlinerin mit der 4x100-Meter-Freistilstaffel in Weltrekordzeit ebenfalls Gold gewonnen.

Erster Einzeltitel im Visier

Am Mittwoch peilt die 24-Jährige über 100 Meter Freistil ihren ersten Einzeltitel bei den Wettkämpfen in ihrer Heimatstadt an. Van Almisck erreichte in 54,48 Sekunden als Schnellste des Halbfinales souverän den Endlauf am Mittwoch.

"Mein Glück war, dass es keine Vorläufe gab", jubelte Doppelweltmeisterin Hannah Stockbauer, die sich erst am Dienstagvormittag in einer internen Ausscheidung ihren Platz in 4x200-Meter-Freistilstaffel gesichert hatte. Petra Dallmann hatte für van Almsick ein Sonderlob parat: "Wir konnten absolut sicher schwimmen, weil Franzi kommt und hinten einen raushaut."