Schwimmen Bronze fürs Männerquartett
Sydney - In der Besetzung Stev Theloke, Jens Kruppa, Thomas Rupprath und Torsten Spanneberg hat die deutsche 4x100-Meter-Lagenstaffel der Herren am Samstag dem Deutschen Schwimm-Verband zum Abschluss der olympischen Schwimmwettbewerbe eine Bronzemedaille beschert. Mit 3:35,88 Minuten stellte das DSV-Quartett einen neuen Europarekord auf. Gold ging einmal mehr an die USA, mit insgesamt 14 Goldmedaillen die erfolgreichste Nation im "Aquatic Centre" von Sydney. Die Amerikaner schwammen mit 3:33,73 Minuten eine neue Weltbestzeit. Zweiter wurde Australien (3:35,27 Minuten).
Der deutschen 4x100-Meter-Lagenstaffel der Damen blieb indes ein versöhnlicher Abschluss verwehrt. Antje Buschschulte, Sylvia Gerasch, Franziska van Almsick und Katrin Meißner mussten sich in 4:04,33 Minuten mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Olympiasieger wurden die Amerikannerinnen in der Weltrekordzeit von 3:58,30 Minuten. Platz zwei ging an Australien (4:01,59), Dritter wurde Japan (4:04,16).
Vor den Staffelläufen hatten im "Aquatic Centre" noch die letzten Einzelentscheidungen angestanden. Dabei konnte über 50 Meter Freistil der Damen die niederländische Ausnahmeschwimmerin Inge de Bruijn ihrer Favoritenrolle gerecht werden und in 24,32 Sekunden als Erste anschlagen. Hinter der dreifachen Goldmedaillen-Gewinnerin aus den Niederlanden folgten die in Hamburg trainierende Schwedin Therese Alshammar (24,51 Sekunden) und Dara Torres aus den USA (24,63) auf den Plätzen. Sandra Völker kam in 25,27 Sekunden als Sechste ins Ziel.
Im 1500-Meter-Freistil-Rennen der Herren gab es einen australischen Doppelerfolg. Grant Hackett sicherte sich mit 14:48,33 Minuten Gold, vor Kieren Perkins (14:53,59 Minuten). Bronze ging an den Amerikaner Chris Thompson (14:56,81). Heiko Hell aus Elmshorn, einziger deutscher Finalteilnehmer, wurde in 15:19,87 Minuten Achter.