Segeln: Erster Ausfall bei der Vendée Globe - DER SPIEGEL
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Kollision mit "Ufo" Erster Ausfall bei der Vendée Globe

Die härteste Einhand-Regatta der Welt wird ihrem Ruf gerecht. Schon nach einem Tag musste der französische Mitfavorit Marc Guillemot die Vendée Globe beenden. Seine Yacht war mit einem "Ufo" kollidiert, einem "unknown floating object".
Segelyacht "Safran": Kein Ersatzkiel parat
Segelyacht "Safran": Kein Ersatzkiel parat

Segelyacht "Safran": Kein Ersatzkiel parat

Foto: JEAN-SEBASTIEN EVRARD/ AFP
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Hamburg - Schon einen Tag nach dem Start der Vendée Globe hat der erste Segler aufgeben müssen. Der Schaden an der Yacht "Safran" des Franzosen Marc Guillemot war zu groß, um die härteste Nonstop-Einhand-Segelregatta um die Welt fortsetzen zu können. Guillemot war am Samstagabend mit einem sogenannten Ufo ("unknown floating object"), einem unbekannten Objekt im Wasser zusammengestoßen. Dabei war der Kiel der "Safran" gebrochen.

Ufos sind die größten Gefahren für Hochseesegler, weil sie im Wasser treibend nicht erkennbar sind. Sie können beispielsweise verlorengegangene Container sein, aber auch schlafende Wale.

Der als Mitfavorit gehandelte Guillemot erreichte den Starthafen Les Sables d'Olonne am frühen Sonntag aus eigener Kraft. Er muss aber seine Vendée-Globe-Ambitionen aufgeben, da sein Team über keinen Ersatzkiel verfügt. Sein noch vor dem Startschuss beigedrehter Landsmann Betrand de Broc, in dessen Yacht ("Votre Nom Autour du Monde avec EDM Projets") nach einer Kollision mit einem Begleitboot ein Loch gerissen war, konnte das Rennen nach einer Reparatur mit Verspätung wieder aufnehmen.

Damit sind noch 19 Teilnehmer aus sechs Nationen bei der prestigeträchtigen Regatta vertreten. Die Führung hat der Franzose François Gabard auf "Macif" übernommen, dahinter folgen mit Vincent Riou auf "PRB" und Armel Le Cléac'h auf "Banque Populaire" zwei weitere Franzosen.

Die schnellsten Solosegler und ihre rund 18 Meter langen Yachten vom Typ Imoca Open 60 werden nach der Umrundung der drei Kaps und gut 24.000 Seemeilen in etwa 85 Tagen in Les Sables d'Olonne zurückerwartet. Am Samstag waren 300.000 Menschen in den Hafenort gekommen, um die Segler beim Start zur siebten Vendée-Globe-Auflage anzufeuern.

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