SG Flensburg-Handewitt ist Handball-Pokalsieger - DER SPIEGEL
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Sieg gegen Magdeburg Flensburg ist Handball-Pokalsieger

Viermal ist die SG Flensburg-Handewitt im Finale gescheitert, im fünften Versuch hat es geklappt: Das Team von Coach Ljubomir Vranjes besiegte den SC Magdeburg im Finale nach Siebenmeterwerfen.
Flensburgs Mogensen, Magdeburgs Natek: Finalkrimi in Hamburg
Flensburgs Mogensen, Magdeburgs Natek: Finalkrimi in Hamburg

Flensburgs Mogensen, Magdeburgs Natek: Finalkrimi in Hamburg

Foto: Oliver Hardt/ Bongarts/Getty Images
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Die SG Flensburg-Handewitt hat zum vierten Mal den DHB-Pokal gewonnen. Das Team des Welthandball-Trainers Ljubomir Vranjes besiegte beim Final-Four-Turnier in Hamburg den SC Magdeburg 32:31 (27:27, 24:24, 11:11) nach Siebenmeterwerfen. Hampus Wanne verwandelte den entscheidenden Wurf.

Vor 13.300 Zuschauern in der ausverkauften Hamburger Arena warf Anders Eggert acht Tore für die Flensburger, die in den Jahren 2003 bis 2005 dreimal nacheinander den Cup gewonnen hatten. Beim SC Magdeburg waren Jure Natek und Robert Weber mit jeweils sechs Toren am erfolgreichsten.

"Ein Stein ist mir vom Herzen gefallen, ich bin stolz auf meine Mannschaft", sagte Vranjes. "Wir haben eine scheiß Saison gehabt, mit unglaublich vielen Verletzten. Das ist ein bisschen ein Pflaster da drauf."

Enttäuscht zeigte sich SCM-Nationalspieler Michael Haaß: "Es ist einfach megabitter, so zu verlieren, wenn man Flensburg 70 Minuten so Paroli bietet. Das tut echt weh." Es war das erste Finale beim Pokal-Final-Four, das per Siebenmeterwerfen entschieden wurde.

Grafenhorst fällt mit Schulterverletzung aus

Das Endspiel war mehr von Spannung als von Klasse geprägt. Zwar zog Flensburg früh auf 5:1 davon (10.). Doch Magdeburg kämpfte sich zurück und glich beim 7:7 (21.) aus und holte auch einen 9:11-Rückstand (25.) bis zum 11:11 zur Pause wieder auf.

Pech hatten die Magdeburger, dass sie in der 34. Minute Yves Grafenhorst wegen einer Schulterverletzung verloren. Dennoch kamen sie beim 14:12 (38.) zur ersten Zwei-Tore-Führung. Danach folgte ein ständiges Hin und Her, bei dem sich kein Team einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnte.

Flensburg gewann den Pokal zum vierten Mal nach 2003, 2004 und 2005. In den vergangenen vier Jahren war das Team jeweils im Finale gescheitert.

cte/dpa