Ski Alpin: Drama um die "Resi" - DER SPIEGEL
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Ski Alpin Drama um die "Resi"

Im letzten Abfahrtsrennen konnte sich Regina Häusl zwar die kleine Kristallkugel als Abfahrtsweltcup-Siegerin sichern, verletzte sich aber anschließend beim Abschwingen im Zielraum schwer.
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Bormio - Der 26-jährigen Regina Häusl aus Schneitzelreuth genügte beim Saisonfinale in Bormio/Italien ein neunter Rang (1:35,15 Minuten), um sich im Kampf um den Titel gegen Renate Götschl (Österreich) und Isolde Kostner (Italien) durchzusetzen.

Häusl, die alle nur "Resi" nennen, verletzte sich anschließend bei einem Sturz im Zielraum und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Zunächst wurde ein Schien- und Wadenbeinbruch vermutet. Häusl ist nach Katharina Gutensohn (1992) und Katja Seizinger (1992-94,1998) die erste deutsche Ski-Rennläuferin, die den Abfahrtsweltcup für sich entscheiden konnte.

Die letzte Abfahrt der Saison gewann die Französin Regine Cavagnoud (1:33,01) vor der Schweizerin Corinne Rey Bellet (1:33,74) und Götschl (1:33,80). Martina Ertl (Lenggries) kam auf Rang fünf.