Ski Alpin: Max Rauffer lässt hoffen - DER SPIEGEL
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Ski Alpin Max Rauffer lässt hoffen

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Bormio - Max Rauffer hat sich in die Weltspitze zurückgemeldet und zum Jahresende für den ersehnten Hoffnungsschimmer im Herren-Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) gesorgt. Der 29-Jährige vom SC Leitzachtal erzielte am Donnerstag im Training für die Weltcup-Abfahrten im italienischen Bormio überraschend die zweitschnellste Zeit. "Das gibt wieder Selbstvertrauen", sagte Rauffer. In Bormio finden am Freitag und Samstag (je 12.00 Uhr) Herren-Abfahrten statt.

Der Bayer rangierte mit seiner Zeit von 2:00,18 Minuten mit 0,39 Sekunden Rückstand hinter dem Österreicher Fritz Strobl, der 1:59,79 Minuten benötigte. Drittschnellster war der Schweizer Bruno Kernen (2:00,37), der Weltmeister von 1997. Der zweite deutsche Starter, Stefan Stankalla aus Garmisch-Partenkirchen, belegte mit 2,96 Sekunden Rückstand auf Strobl den 28. Trainingsrang.

Rauffer hatte erst Mitte Dezember bei der Abfahrt im Grödnertal sein Comeback nach seiner Pause gegeben. Er hatte sechs Wochen wegen einer Knöchelverletzung aussetzen müssen. "Das Gelenk schmerzt noch. Aber beim Fahren merke ich es nicht", sagte er. Er habe die Verletzungspause auch genutzt, um Rücken- und Knieprobleme auszukurieren.

Das nach dem Ausfall von Hoffnungsträger Florian Eckert auf vier Rennläufer geschrumpfte DSV-Team hat sechs Wochen vor den Winterspielen in Salt Lake City immer noch kein Olympia-Ticket gelöst. Bislang ist ein elfter Platz von Slalom-Läufer Markus Eberle (Kleinwalsertal) das beste Resultat der DSV-Herren in diesem Weltcup-Winter. Cheftrainer Martin Oswald hatte vor Weihnachten das schlechteste Abschneiden der Deutschen seit 20 Jahren beklagt.