Skisprengen Bergisel-Schanze zerlegt
Innsbruck - Die 1961 eingeweihte Anlage, auf der 1964 und 1976 jeweils das olympische Skispringen ausgetragen wurde, war veraltet und entsprach nicht mehr den Normen des Internationalen Skiverbandes Fis.
Nur mit einer einmaligen Ausnahmegenehmigung der Fis und aufgrund provisorischer Umbauten konnte zu Jahresbeginn der Wettbewerb im Rahmen der Vierschanzentournee durchgeführt werden.
Hunderte Schaulustige verfolgten im strömenden Regen das Geschehen, als zunächst der Anlauf und später der Betonsprungturm zerlegt wurden. Die Sprengungen verliefen ohne Probleme.
In vier Wochen soll mit dem Bau der neuen Schanzenanlage begonnen werden. Auf dem neuen Bakken wird am 4. Januar 2002, so ist es jedenfalls geplant, das traditionelle Bergisel-Springen im Rahmen der 50. Vierschanzentournee ausgetragen.