Spanien-Rundfahrt: Zabel verpasst den Anschluss - DER SPIEGEL
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Spanien-Rundfahrt Zabel verpasst den Anschluss

Leonard Bertagnolli hat die zweite Etappe der Vuelta gewonnen. Der Italiener siegte vor dem Australier Bradley McGee und sicherte sich zugleich das Goldtrikot des Gesamtführenden. Erik Zabel konnte nicht um den Tageserfolg mitsprinten.
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Cordoba - Der Sprinter vom Team T-Mobile verpasste beim Schlussspurt der zweiten Etappe nach 189,3 Kilometern zwischen Granada und Cordoba den Anschluss an Bertagnolli (Cofidis) und McGee (Francaise des Jeux). Zabel kam in der ersten Verfolgergruppe an. "Das war eine sehr schwere Etappe. Erik ist mit dem Hauptfeld reingekommen und ausgezeichnet gefahren", sagte T-Mobile-Teamleiter Frans van Looy, der kurz vor dem Ziel in Andalusien eine Schrecksekunde erlebte. Die T-Mobile-Profis Andreas Klier und Oscar Sevilla waren in einen Sturz verwickelt. Beim Aufstieg zur einzigen Bergwertung des Tages stürzten beide über die Straßenbegrenzung einige Meter einen Hang hinab. Beide konnte das Rennen bei Temperaturen um fast 40 Grad Celsius jedoch fortsetzen.

Das Einzelzeitfahren zum Auftakt der Vuelta hatte am Samstag der Russe Denis Mentschow (Rabobank) in 9:45 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung vor dem Belgier Rik Verbrugghe (Quickstep) und drei vor McGee gewonnen.

Die dritte Etappe am Montag ist erneut auf die Sprinter zugeschnitten. Bei der Fahrt nach Kastilien liegt nur ein Bergpreis der dritten Kategorie auf dem Weg. Das mit 153,3 Kilometern abgesehen von den Zeitfahrten viertkürzeste Teilstück beginnt in Cordoba und führt den Vuelta-Tross nach Puertollano.

Unterdessen hat der Amerikaner George Hincapie, bei der Tour de France Gewinner der Königsetappe in den Pyrenäen, am Sonntag das neue ProTour-Rennen Grand Prix Plouay in Westfrankreich gewonnen. Der Tour-Helfer von Lance Armstrong siegte nach 212 Kilometern mit knappem Vorsprung vor dem Weißrussen Alexander Usow. Dritter wurde der Gerolsteiner-Profi Davide Rebellin aus Italien. Zeitgleich mit dem Trio erreichte Jan Ullrich das Ziel. "Das war eine ausgezeichnete Mannschaftsleistung. Wir haben natürlich auf Davide gesetzt. Aber es hat sehr geholfen, dass er mit Ullrich gefahren ist. Am Ende hat es nicht mehr ganz gereicht", sagte Gerolsteiner Teamchef Hans-Michael Holczer.

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