Speerwurf: Boris Henry sagt Start ab - DER SPIEGEL
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Speerwurf Boris Henry sagt Start ab

Neben Diskuswerfer Lars Riedel galt Boris Henry als eine der wenigen Medaillenhoffnungen der deutschen Leichtathleten. Doch beim WM-Dritten ist während des Aufwärmens vor der Speerwurf-Qualifikation eine alte Verletzung wieder aufgebrochen.
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Athen - Mit einer persönlichen Bestleistung von 90,44 Meter galt Boris Henry zum erweiterten Favoritenkreis der Speerwerfer. Doch noch vor Beginn der Qualifikation brach beim Athleten aus Saarbrücken eine alte Schulterverlertzung auf. "Es geht nicht, er hat sich die Schulter beim Einwerfen ausgekugelt", sagte der Cheftrainer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), Bernd Schubert.

Im Training hatte Henry vergangene Woche noch 85 Meter geworfen. "Doch am Sonntag kehrten die Beschwerden an der Schulter zurück", erzählte der Coach. Beim Werfermeeting am 24. Mai in Halle/Saale hatte der Saarbrücker eine Sehnenverletzung in der Schulter erlitten. In Braunschweig wurde Henry im Juli trotzdem Deutscher Meister mit einer Weite von 86,86 Meter. Die beiden anderen Starter, Peter Esenwein (Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg) und Christian Nicolay vom TV Wattenscheid sind in der Qualifikation gescheitert.