Stabhochsprung: Otto überspringt sechs Meter - DER SPIEGEL
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Mixed Zone Otto überspringt magische 6-Meter-Marke

Stabhochspringer Björn Otto ist einen neuen deutschen Rekord und Jahresweltbestleistung gesprungen. Der verletzte Hürden-Sprinter Liu Xiang will Mitte Oktober das Krankenbett verlassen. Und: Hockey-Olympiasieger Timo Wess beendet seine Karriere.
Stabhochspringer Otto: 6,01 Meter übersprungen
Stabhochspringer Otto: 6,01 Meter übersprungen

Stabhochspringer Otto: 6,01 Meter übersprungen

Foto: Sven Hoppe / dpa
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Hamburg - Stabhochspringer Björn Otto hat am Mittwochabend beim Meeting in Aachen mit 6,01 Metern einen deutschen Rekord erzielt. Als dritter deutscher Springer nach Tim Lobinger und Danny Ecker übersprang der 34 Jahre alte Olympia-Zweite von London die Sechs-Meter-Marke. Lobinger und Ecker hatte vorher genau sechs Meter übertroffen. Ottos Sprung ist gleichzeitig Jahresweltbestleistung. Er ist der 18. Springer der Welt, der sechs Meter schaffte.

Der seit seiner Achillessehnen-Operation bettlägrige ehemalige Hürden-Weltmeister Liu Xiang soll Mitte Oktober das Krankenbett verlassen und mit dem Gehen beginnen können. Dies sagte Sun Haiping, Trainer des 29 Jahre alten Chinesen, der "Shanghai Morning Post". Bei den Olympischen Spielen in London war Liu im Vorlauf über 110 Meter Hürden in die erste Hürde getreten und hatte sich dabei verletzt.

Hockey-Olympiasieger Timo Wess beendet seine Karriere, um sich seiner beruflichen Laufbahn zu widmen. Der 30-Jährige tritt im November einen neuen Job an. "Da ich nicht wusste, in welchen Umfang ich mich künftig noch dem Hockey widmen können würde, wollte ich einen klaren Schnitt machen. Denn halbe Sachen sind nicht mein Ding", sagte Wess der "Rheinischen Post".

Der serbische Tennisprofi David Savic bleibt wegen versuchter Spielmanipulation lebenslang gesperrt. Der Internationale Sportgerichtshof Cas bestätigte einer Mitteilung zufolge damit eine Entscheidung der Anti-Korruptions-Behörde des internationalen Tennis. Der Sportgerichtshof hob lediglich die Geldstrafe in Höhe von 100.000 Dollar auf. Savic soll im Oktober 2010 versucht haben, Spielausgänge zu beeinflussen und dabei auch Spielern Geld angeboten haben, damit sie absichtlich verlieren.

Vier südkoreanische Badminton-Spielerinnen dürfen trotz ihrer Verwicklung in den Olympia-Skandal ab sofort wieder daheim antreten. Das Nationale Olympische Komitee Südkoreas hob eine sechsmonatige Sperre für Starts im Inland auf. Das Quartett bleibe jedoch ein Jahr lang für die Nationalmannschaft gesperrt, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap.

Keine Sanktionen gegen Jakob Steigmiller: In der Affäre um dieBestrahlung von Athletenblut am Olympiastützpunkt Erfurt ist das Verfahren zwischen der Nationalen Anti Doping Agentur (Nada) und Radsportler Jakob Steigmiller mit einem Schiedsspruch des Deutschen Sportschiedsgerichts (Dis) beendet worden. Demnach liegt zwar ein objektiver Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen vor, im konkreten Fall ist jedoch kein Verschulden des Athleten gegeben.

leh/sid/dpa