Sydney: Der Sisters-Act - DER SPIEGEL
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Sydney Der Sisters-Act

Die Tennis-Schwestern Venus und Serena Williams werden die USA im Damen-Doppel bei den Olympischen Spielen in Sydney vertreten. Doch dazu bedurfte es zunächst eines Gerichtsentscheids.
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New Haven - Die Verliererin des Entscheids zugunsten der Williams-Schwestern, den ein Schiedsgericht am Mittwoch am Rande des WTA-Turniers von New Haven im US-Bundesstaat Connecticut traf, heißt Lisa Raymond. Die gemeinsam mit der Australierin Rennae Stubbs die Doppel-Weltrangliste der WTA anführende 27-jährige Amerikanerin hatte versucht ihre Olympia-Teilnahme juristisch einzufordern - vergeblich. Zwar seien die Selektionsregeln nicht ganz eindeutig gewesen, dennoch sei gegen die Nominierung des US-Tennis-Verbandes nichts einzuwenden, stellte Richter Richard Jeydel in seiner Begründung lakonisch fest.

US-Teamcoach Billie Jean King hatte Olympiasiegerin Lindsay Davenport (Weltranglisten-Zweite), Venus Williams (3) und Monica Seles (6) als Einzelspielerinnen ins Olympia-Team berufen. Serena Williams (5), zum Nominierungszeitpunkt viertbeste US-Einzelspielerin der Weltrangliste, wurde für das Doppel aufgeboten. Wegen ihrer seltenen Doppel-Einsätze wird sie in der Doppel-Weltrangliste nicht geführt. Mit ihrer ein Jahr älteren Schwester hatte die 19-Jährige im Vorjahr die US Open und im Juli in Wimbledon die Doppel-Wettbewerbe gewonnen.