Tennis: Capriati fehlt der Durchblick - DER SPIEGEL
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Tennis Capriati fehlt der Durchblick

Frühzeitig ist Jennifer Capriati beim WTA-Turnier in Filderstadt ausgeschieden. Was manchen Experten überrascht, ist jedoch leicht zu erklären: In der Halle sieht die Weltranglisten-Dritte nicht so gut wie unter freiem Himmel.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Filderstadt - Die an Nummer eins gesetzte Jennifer Capriati ist beim WTA-Turnier in Filderstadt bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Die Weltranglisten-Dritte unterlag am Mittwoch bei ihrem ersten Auftritt der Qualifikantin Alexandra Stevenson (ebenfalls USA) mit 6:7 (4:7), 6:4, 4:6. Gegen die aufschlagstarke 21-Jährige sah Capriati, die im vergangenen Jahr beim schwäbischen Traditionsturnier die Schweizerin Martina Hingis als Nummer eins der Weltrangliste abgelöst hatte, nicht immer gut aus. "Ich glaube nicht, dass ich schlecht gespielt habe, aber Alexandra hat ein paar unglaubliche Schläge", so die gescheiterte Topfavoritin.

"In der Halle ist sie noch nie gut gewesen", erklärte Stefano Capriati im Deutschen Sport-Fernsehen (DSF) die Schwierigkeiten seiner Tochter. "Das liegt am Licht auf dem Platz. Jennifer hatte eine Laseroperation am Auge. Sie verliert manchmal den Ball aus dem Blickfeld und ihre Reaktion verschlechtert sich um eine Hundertstelsekunde." Jennifer Capriati selbst wollte davon jedoch nichts wissen: An ihren Augen habe es nicht gelegen. Stevenson verblüffte vor allem mit ihrer einhändigen Rückhand und ihren kraftvollen Aufschlägen.

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