Tennis: Federer siegt knapp gegen Sampras - DER SPIEGEL
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Tennis Federer siegt knapp gegen Sampras

Duell der Champions: Im Madison Square Garden standen sich Roger Federer und Pete Sampras in einem Schaukampf gegenüber. Der zurückgetretene Sampras forderte den gerade genesenen Federer und beide bewiesen eindrucksvoll, dass sie die Meister ihrer Generationen sind.
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Hamburg - Federer, seit fast vier Jahen an der Spitze der Weltrangliste, besiegte in New York den Amerikaner Sampras, Gewinner von bislang unerreichten 14 Grand Slam Titeln. 6:3, 6:7 und 7:6 hieß es am Ende für Federer, der damit drei der insgesamt vier Schaukämpfe gegen Sampras für sich entscheiden konnte.

Im ausverkauften Madison Square Garden lieferten sich der 26 Jahre alte Weltranglisten-Erste aus der Schweiz und sein zehn Jahre älterer Kontrahent ein hochklassiges Duell, das von den unterschiedlichen Spielweisen der Akteure geprägt war. Sampras zeigte das kraftvolle Serve-and-Volley-Spiel, mit dem er zu seiner Zeit die Tour dominiert hatte und brachte Federer im dritten Satz an den Rand einer Niederlage, als er mit 5:2 in Führung ging. Die aktuelle Nummer eins kam jedoch ins Match zurück und zeigte das für ihn typische, nahezu fehlerfreie Tennis.

Beide Athleten begeisterten das Publikum, inklusive Federer-Freund und Golf-Profi Tiger Woods, der den Zweikampf aus der ersten Reihe verfolgte. Roger Federer zeigte sich nach überstandenem Pfeifferschen Drüsenfieber erholt und agierte gewohnt druckvoll. Das einzige Aufeinandertreffen der beiden in einem offiziellen Wettkampf gewann ebenfalls Federer: In Wimbledon 2001 ging er nach hartem Kampf über fünf Sätze als Sieger vom Platz und beendete damals die Ära Sampras, der zuvor 31 Spiele in Folge auf dem Rasen von London ungeschlagen war.

Nach dem Spiel zeigte sich der Sieger beeindruckt von seinem Idol: "Es ist unglaublich, wie gut Pete noch drauf ist", sagte Federer, für den die Partie der letzte Test vor dem am Donnerstag beginnenden ATP-Masters-Turnier in Indian Wells war.

luk/AP/dpa

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