Tennis: Lisicki verliert, Jankovic triumphiert - DER SPIEGEL
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Tennis Lisicki verliert, Jankovic triumphiert

Viel zu feiern für Jelena Jankovic: Die Serbin gewann das Turnier in Stuttgart und ist zudem wieder die Nummer eins der Weltrangliste. Sabine Lisicki hat in Taschkent ihren ersten Turniersieg auf der WTA-Tour knapp verpasst. Die Entscheidung fiel erst im Tiebreak des letzten Durchgangs.
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Hamburg - Lisicki verlor das Endspiel in Taschkent gegen Sorana Cirstea aus Rumänien 6:2, 4:6, 6:7 (7:9). Dennoch ist die Finalteilnahme der bisher größte Erfolg der 19-Jährigen - Lisicki spielt erst seit diesem Jahr auf der WTA-Tour. In der aktuellen Weltrangliste liegt Lisicki momentan auf Platz 64. Durch ihren zweiten Platz in Taschkent wird sie sich noch um einige Plätze verbessern.

Neue Nummer eins ist die Serbin Jelena Jankovic nach ihrem Turniersieg in Stuttgart. Im Endspiel ließ sie vor 4500 Zuschauern Nadja Petrowa (Russland) beim 6:4, 6:3 keine Chance. Bereits im August stand Jankovic ganz oben, wurde allerdings nach nur einer Woche wieder abgelöst. Nun will die 23-Jährige ihre Position mindestens bis zum Jahresende verteidigen: "Das ist mein großes Ziel", sagte Jankovic.

Seit dem überraschenden Rücktritt der langjährigen Nummer eins Justine Henin (Belgien) im Mai hat es bislang keine Spielerin geschafft, sich an der Spitze zu etablieren. Seither war Ana Ivanovic (Serbien) zwölf Wochen die Nummer eins, Maria Scharapowa (Russland) drei Wochen. Zuletzt konnte sich die US-Amerikanerin Serena Williams (USA) vier Wochen behaupten. Nach deren Aus im Achtelfinale von Stuttgart konnte Jankovic wieder vorbeiziehen.

Im Rennen um die Spitzenposition liegen neben Ivanovic vor allem die beiden Russinnen Jelena Dementjewa und Dinara Safina in aussichtsreicher Position. Dagegen sind die an der Schulter verletzte Scharapowa und wohl auch Serena Williams aus dem Rennen. Scharapowa hat ihre Saison bereits beendet und wird erst im Januar auf die Tour zurückkehren. Williams klagt erneut über Knieprobleme und hat ihre Teilnahme in der kommenden Woche in Moskau abgesagt.

Insgesamt stehen bis zum abschließenden Masters in Doha (3. bis 9. November) noch fünf Turniere auf dem Plan. Im Oktober geht es in Moskau (ab 6.), Zürich (ab 13.), Linz und Luxemburg (jeweils ab 20.) sowie Quebec (ab 27.) um Weltranglistenpunkte.

In Stuttgart standen nur zwei deutsche Spielerinnen im Hauptfeld, beide verloren in der ersten Runde. Tatjana Malek unterlag bei ihrem Comeback nach einer lebensgefährlichen Lungenembolie der Österreicherin Sybille Bammer. Anna-Lena Grönefeld war gegen Venus Williams ohne Chance.

hut/sid

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