Tennis-Masters: "Es ist ein Traum" - DER SPIEGEL
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Tennis-Masters "Es ist ein Traum"

Rainer Schüttler hat beim ersten Masters-Turnier der Saison in Indian Wells das Viertelfinale erreicht und trifft nun auf keinen Geringeren als Pete Sampras.
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Indian Wells - Rainer Schüttler steht in Indian Wells im Viertelfinale und freut sich auf seinen nächsten Gegner. "Es ist ein Traum", sagte der Bad Homburger am Donnerstagabend nach seinem tadellosem 6:2, 6:2-Sieg im Achtelfinale des Masters-Series-Turniers und meinte damit nicht das überraschend deutliche Ergebnis gegen den einstmals besten Tennisprofi der Welt aus Santiago de Chile. "Es ist ein Traum, hier gegen Pete Sampras auf dem Center Court zu spielen", betonte der 25-Jährige vor dem Viertelfinale gegen die zweite Ex-Nummer-Eins. "Er ist der erfolgreichste Tennisspieler - vielleicht aller Zeiten. Und wer weiß, wie lange man noch die Chance hat, gegen ihn zu spielen."

"Jetzt will ich noch mehr"


Die Nummer eins ist für Daviscupspieler Schüttler noch aus einem anderen Grunde von aktueller Bedeutung. Bei einem Sieg gegen Sampras würde er nämlich den noch mit sieben Punkten führenden Thomas Haas als nationalen Spitzenreiter im Champions Race ablösen. "Es ist das erste Mal, dass ich bei einem Masters-Turnier im Viertelfinale stehe. Jetzt will ich noch mehr", kündigte er an. Dass ihm Haas dann die Freundschaft aufkündigen könnte, befürchtet er freilich nicht. "Würde er mir sonst seinen Physiotherapeuten zur Verfügung stellen?"

Die Zusammenarbeit mit Thomas Haas und vor allem die "Ausleihe" von Masseur Jürgen Dess haben sich für den Wahl-Schweizer ausgezahlt. "Das klappt hervorragend. Es ist schon sehr hilfreich, Jürgen dabei zu haben. Ich bin Tommy dankbar für sein Angebot." Das Verhältnis der Daviscup-Akteure, zu denen auch der wie Haas in Runde zwei ausgeschiedene Nicolas Kiefer zählt, sei ohnehin viel besser als gemeinhin verbreitet. "Wir verstehen uns super", so Schüttler.