THW Kiel scheitert in der Champions League - DER SPIEGEL
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Handball-Champions-League Auch der THW Kiel ist gescheitert

Die deutschen Klubs gucken beim Finalturnier der Handball-Champions-League nur zu. Als letzter Bundesligaverein hat sich der THW Kiel verabschiedet. Der FC Barcelona war im Viertelfinale zu stark.
Barcelona gegen den THW Kiel
Barcelona gegen den THW Kiel

Barcelona gegen den THW Kiel

Foto: Bongarts/Getty Images
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Der THW Kiel hat den Sprung in das Halbfinale der Handball-Champions-League verpasst. Die Kieler unterlagen beim FC Barcelona 18:23 (9:13). Damit machten die Spanier den 26:28-Rückstand aus dem Viertelfinal-Hinspiel wett. Das Finalturnier der europäischen Königsklasse findet somit erstmals ohne eine deutsche Mannschaft statt. Für Kiel erzielten Marko Vujin und Niclas Ekberg jeweils vier Tore.

Beide Mannschaften agierten zu Beginn des 25. Aufeinandertreffens der beiden europäischen Top-Klubs sehr nervös. Kiel blieb vor allem dank der Paraden von Niklas Landin an Barcelona dran. Beim Stand von 5:7 (17.) wehrte der Däne einen Strafwurf ab. Dann aber steigerten sich die Katalanen, die drei Minuten vor der Pause beim 13:8 erstmals mit fünf Toren im Führung lagen.

Nach dem Seitenwechsel verordnete THW-Trainer Alfred Gislason seiner Mannschaft ständig wechselnde Abwehrvarianten, um den Spielfluss der Katalanen einzudämmen. Die Defensive war aber weniger das Problem des deutschen Rekordmeisters als die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff. "Wir müssen ein bisschen mehr Druck reinkriegen", forderte Gislason in einer Auszeit. Das gelang nicht. Auch weil Barcelona-Keeper Gonzalo Perez de Vargas 23 Paraden zeigte.

aha/dpa

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