Tiger Woods "Näher an Gott als Jesus Christus"
Augusta - Masters-Favorit Tiger Woods hat bereits vor dem ersten Abschlag in Augusta die ultimative Weihe erhalten. Auf der Internetseite hat Webmaster John Ziegler den "Tiger" zum Messias gemacht. "Ich glaube, dass mehr Beweise dafür sprechen, dass Tiger Woods Gott ist, als im Fall Jesus Christus", erklärt der arbeitslose Radiomoderator seine Aktion. Pünktlich zum ersten Major-Turnier des Jahres gründete Ziegler seine eigene Kirchengemeinde "The First Church of Tiger Woods" und erklärte sich selbst zum Pfarrer.
Während Woods die Aktion humorvoll aufnahm und versprach, bei seinem nächsten Internetbesuch seiner eigenen Kirche einen Besuch abzustatten, bescheinigte sein Landsmann Hal Sutton, der ihn vor zwei Wochen bei den Player Championships geschlagen hatte, Woods definitiv ein rein irdisches Dasein. "Wenn ich abends ins Bett gehe, bete ich nach wie vor nicht zu Tiger Woods. Er ist einer der besten Spieler der Welt, aber sicher kein Gott."
Bereits vor dem ersten Abschlag des diesjährigen Masters einpacken könnte indes Chris Perry, schenkt man den Statistiken Glauben. Der Amerikaner gewann das Par-3-Showturnier am Mittwoch. So sehr man sich über diesen Titel freuen kann, im Masters-Turnier hat er noch keinem Spieler etwas gebracht. Kein Spieler der jemals das 3er-Turnier gewonnen hat, konnte sich später das Grüne Jacket überstreifen. Die Sieger der beiden vorherigen Jahre schafften noch nicht einmal den Cut nach zwei Runden. Unter den Golfprofis kursiert sogar das Gerücht, die Sieger des Aufwärmwettbewerbs seien anschließend verflucht. Perry jedenfalls hat sich davon nicht abschrecken lassen und setzte sich im Stechen gegen Jay Haas, Hunter Hass und Jerry Pate durch.