Tischtennis: Roßkopf & Co. setzen sich durch - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Tischtennis Roßkopf & Co. setzen sich durch

Während die deutschen Schwimmer, Fechter und Sportschützen in Sydney bislang eher enttäuscht haben, ist auf die Tischtennis-Spieler Verlass: Sie feierten zum Vorrunden-Auftakt die erwarteten Favoritensiege.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Sydney - Sowohl der Atlanta-Dritte Jörg Roßkopf, Jungstar Timo Boll (beide Gönnern) und Peter Franz (Ochsenhausen) als auch die Doppel Roßkopf/Boll sowie Nicole Struse/Elke Schall (Kroppach/Coesfeld) und Qianhong Gotsch/Jie Schöpp (Betzingen/Kroppach) gaben sich in ihren ersten Gruppenspielen keine Blöße. Im Damen-Einzel sind Europameisterin Gotsch und Schöpp sowie WM-Viertelfinalistin Jing Tian-Zörner (Burgwedel) für die Runde der besten 32 gesetzt.

Roßkopf hatte vier Jahre nach seiner Bronzemedaille von Atlanta beim 21:8, 21:11, 21:15 gegen den Ägypter Ashraf Helmy keine Probleme. Noch kürzeren Prozess machte Franz gegen den englischen Abwehrkünstler Matthew Syed (21:8, 21:4, 23:21). Lediglich Boll gab gegen den für Argentinien startenden Chinesen Liu Song einen Satz ab.

Im Doppel setzte sich Roßkopf, mit Steffen Fetzner 1989 Weltmeister sowie bei den Spielen 1992 in Barcelona Silbermedaillengewinner und 1996 in Atlanta Halbfinalist, an der Seite von Boll gegen das australische Duo Brett Clarke/Jeff Plumb 21:10, 21:10 durch.

Ebenso locker gewannen Struse/Schall beim 21:12, 21:15 gegen das US-Duo Tawny Banh/Jasna Reed. Mehr Mühe hatten Gotsch/Schöpp beim 21:9, 22:24, 21:18 gegen Jun Gao Chang/Michelle Do (USA). Allen drei Kombinationen des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) fehlt damit nur noch jeweils ein Sieg zum Einzug ins Achtelfinale.