Tischtennis: Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov starten gut in EM - DER SPIEGEL
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Mixed Zone Boll gelingt EM-Auftakt, NHL sagt alle Spiele bis November ab

Die deutschen Tischtennis-Asse Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov haben einen gelungenen EM-Auftakt gefeiert. Der Eishockey-Club Hamburg Freezers trennt sich von seinem Geschäftsführer Michael Pfad. Und: Der Lockout in der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL geht weiter.
Tischtennis-Profi Boll: Problemlos in Runde zwei
Tischtennis-Profi Boll: Problemlos in Runde zwei

Tischtennis-Profi Boll: Problemlos in Runde zwei

Foto: Jens Dresling/ AP
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Hamburg - Der deutsche Tischtennis-Profi Timo Boll hat bei der EM in Dänemark das Achtelfinale erreicht. Der Rekord-Europameister siegte in seinen beiden ersten Partien gegen den Tschechen Tomas Konecny und den Ukrainer Jaroslaw Schmudenko jeweils 4:0. Auch der Olympia-Dritte Dimitrij Ovtcharov zog nach seinen Siegen gegen Robin Nevos aus Belgien (4:0) und den Spanier Carlos Machada (4:2) ins Achtelfinale ein.

Wegen des andauernden Arbeitskampfes hat die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL alle Spiele bis zum 1. November abgesagt. Seit dem ursprünglich für den 11. Oktober geplanten Start der neuen Saison sind damit bereits 135 Partien ausgefallen. Bei einem Treffen zwischen Liga und Spielergewerkschaft NHLPA hatten die Teambesitzer am Donnerstag in Toronto gleich drei Vorschläge der Gegenseite ablehnt. Liga-Chef Gary Bettmann sprach danach von einem Rückschritt. In dem Tarifstreit geht es um die künftige Aufteilung der Gesamteinnahmen.

Der Eishockey-Bundesligist Hamburg Freezers hat sich von Geschäftsführer Michael Pfad getrennt. Kommissarischer Nachfolger wird Uwe Frommhold. Zwischen Pfad und dem Kontrollgremium habe es gravierende Meinungsverschiedenheiten gegeben, heißt es in einer Erklärung. Der 48-jährige Pfad war seit Dezember 2009 Geschäftsführer der Freezers. Sein Vertrag wurde erst im Sommer bis 2014 verlängert.

Andrea Petkovic steht erstmals seit gut einem Jahr wieder im Halbfinale eines WTA-Turniers. Die lange verletzte deutsche Tennisspielerin gewann in Luxemburg 6:3, 6:2 gegen Xenia Perwak aus Kasachstan und feierte den Sieg auf dem Platz mit ihrem Petko-Tanz. Sie trifft in der Vorschlussrunde der mit 220.000 Dollar dotierten Veranstaltung an diesem Samstag entweder auf die topgesetzte Italienerin Roberta Vinci oder die US-Amerikanerin Venus Williams.

Weniger Glück hatte Thomas Haas beim ATP-Turnier in Wien. Der 34-Jährige unterlag dem slowenischen Qualifikanten Grega Zemjla 4:6, 6:4, 2:6 und verpasste so den Halbfinaleinzug. Nach 1:53 Stunden verwandelte der Weltranglisten-70. seinen ersten Matchball im ersten Duell der beiden Profis und zerschlug damit Haas' Hoffnungen auf seinen zweiten Turniererfolg im Jahr 2012.

Der Heidelberger Anti-Doping-Experte Werner Franke hat im Rechtsstreit mit dem früheren Freiburger Sportmediziner Georg Huber einen Teilerfolg erzielt. Beide Parteien einigten sich darauf, einen im Jahr 2007 zwischen ihnen geschlossenen Vergleich zu modifizieren. Franke darf nun behaupten, Huber habe den früheren und inzwischen geständigen Bahnradfahrer Robert Lechner gedopt. Dies war ihm zuvor untersagt gewesen. "Zufrieden kann man nie sein. Aber für mich ist es wichtig, dass ein Stück Wahrheit zitierbar ist. Das ist erreicht", sagte Franke.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada hat die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA für ihre Maßnahmen im Kampf gegen verbotene Substanzen kritisiert. "Sie haben Lücken in ihrem Programm - zwischen dem, was sie tun und dem, was wir vorschlagen", sagte Generaldirektor David Howman dem Sportportal ESPN. Die Wada fordere die NBA unter anderem auf, die Spieler auch auf das Wachstumshormon HGH zu testen. Die NBA wollte die Kritik nicht kommentieren.

Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb ist am zweiten Tag der Italien-Rundfahrt auf Sardinien nach einem selbst verschuldeten Unfall ausgestiegen. "Wir haben ausgangs einer engen Kurve ein paar Felsen erwischt", sagte Loeb, der bereits seit zwei Wochen als alter und neuer Champion feststeht. Der Citroen des Franzosen wurde dabei nahezu irreparabel beschädigt. "Die Wahrscheinlichkeit, dass er weiterfährt, ist gleich null", sagte ein Sprecher des Teams. Loeb hat in dieser Saison acht der bisherigen elf WM-Läufe gewonnen.

bka/sid/dpa

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