Trainingsverletzung: Klitschko sagt Comeback ab - DER SPIEGEL
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Trainingsverletzung Klitschko sagt Comeback ab

Wegen einer beim Aufwärmen erlittenen Verletzung muss Witalij Klitschko seine Rückkehr in den Boxring verschieben. Knapp zwei Wochen vor dem geplanten Kampf musste sich der frühere Schwergewichts-Weltmeister einer Operation unterziehen.
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Hamburg - Der frühere Schwergewichts-Weltmeister Witalij Klitschko (36) muss sein für den 22. September geplantes Comeback gegen den Amerikaner Jameel McCline absagen. Das bestätigte heute Klitschkos Manager Bernd Bönte.

Der Ukrainer habe vergangenen Samstag beim Aufwärmen zum Traininig in Going (Österreich) einen Bandscheiben-Vorfall erlitten und sei noch am selben Abend in einer Innsbrucker Klinik operiert worden, berichtet heute die "Bild". Der Box-Profi soll dem Bericht zufolge sechs Wochen lang in Hamburg Rehabilitation betreiben und dann erneut McCline fordern. Anfang 2006 hatte Klitschko einen Kreuzbandriss erlitten und deswegen seine Karriere für beendet erklärt.

"So ein Pech ist unglaublich! Ich habe mich neun Wochen intensiv vorbereitet und jetzt das", sagte Klitschko der Zeitung. Sein Trainer Fritz Sdunek klang otimistisch: "Witalij darf sich jetzt nicht unterkriegen lassen. Er war bereits topfit, wird nach einer kurzen Pause schnell wieder trainieren können." Neben zahlreichen weiteren Verletzungen hatte Klitschko im Juli 2002 schon einmal einen Bandscheibenvorfall erlitten, war nach einer OP aber nur vier Monate später erfolgreich in den Ring zurückgekehrt.

Die Absage ist bereits der zweite für dieses Jahr terminierte große Schwergewichtskampf, der verschoben werden musste. WBA-Weltmeister Ruslan Tschagajew aus dem Hamburger Boxstall Universum konnte aufgrund einer Magenentzündung keine Vorbereitung für sein Aufeinandertreffen mit WBO-Champion Sultan Ibragimow bestreiten.

Daher erfolgte bereits Anfang August die Absage des Titelvereinigungs-Kampfes. Der Usbeke Tschagajew sollte am 13. Oktober in Moskau auf den Russen Ibragimov treffen.

fsc/dpa/sid

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