Trauerfeier: Régine Cavagnoud beigesetzt - DER SPIEGEL
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Trauerfeier Régine Cavagnoud beigesetzt

Die bei einem Trainingsunfall ums Leben gekommene französische Ski-Weltmeisterin ist unter großer Anteilnahme in ihrem Heimatort bestattet worden.
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La Clusaz - Mehr als 3000 Menschen haben am Montag im Skiort La Clusaz Super-G-Weltmeisterin Régine Cavagnoud das letzte Geleit gegeben. Die 31-Jährige, die am Mittwoch voriger Woche in der Universitätsklinik Innsbruck ihren schweren Verletzungen nach einem Trainingsunfall auf dem Pitztaler Gletscher erlegen war, wurde auf dem Friedhof ihres Heimatortes in den Hoch-Savoyen beigesetzt.

600 Trauergäste, darunter Frankreichs Sportministerin Marie-George Buffet, nahmen in der Sainte-Foy-Kirche an der Zeremonie teil. Fast 2500 weitere, darunter die komplette französische Ski-Nationalmannschaft, hatten sich im Ort versammelt, wo die Trauerfeier auf einer Großleinwand übertragen wurde.

Die Kirche war mit Blumen und einem überdimensionalen Foto dekoriert, das die Französin mit ihrer WM-Goldmedaille zeigte. Lediglich zwei Fotografen und ein Fernsehteam waren in der Kirche zugelassen. Die Familie von Cavagnoud hatte zudem die Medien und die Trauergäste gebeten, von Beileidsbekundungen am Grab Abstand zu nehmen.

Der deutsche Nachwuchstrainer Markus Anwander, der beim Zusammenstoß mit Cavagnoud auf der Trainingspiste unter anderem einen Schädelbasis- und einen Kieferbruch sowie innere Verletzungen erlitten hatte, liegt noch auf der Intensivstation des Innsbrucker Krankenhauses. Nach Aussage einer Kliniksprecherin vom Montag ist sein Zustand unverändert. Nach Einschätzung der Ärzte wird der 40-Jährige aller Voraussicht nach den Unfall überleben.