Turn-EM: Sturz-Frust bei Hambüchen - DER SPIEGEL
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Turn-EM Sturz-Frust bei Hambüchen

An der Stange ging alles gut. Drehung um Drehung, Sprung um Sprung turnte Fabian Hambüchen bei der EM in Griechenland am Reck auf Medaillenkurs. Doch am Ende platzte der Traum.
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Volos – Der Olympia-Siebte kam bei seiner Kür in buchstäblich letzter Sekunde zu Fall, stürzte beim Abgang und büßte dabei entscheidende Zehntelpunkte ein. Mit 14,700 Zählern blieb Hambüchen weit unter seinen Möglichkeiten und verpasste das Finale.

Nur mühsam und mit einem gequälten Lächeln rappelte sich der 18-Jährige nach seinem Missgeschick auf und ließ sich von Chefcoach Andreas Hirsch widerwillig trösten. Nur wenige Minuten später endete auch die Boden-Kür des deutschen Mehrkampf-Meisters mit einem Sturz, immerhin reichte es für den "Turn-Professor" am Sprung mit Rang vier zu einer Qualifikation für das Gerätefinale, gleiches gelang ihm als Achter am Barren.

"Fabians Reckübung ist ein bisschen aus dem Fluss gekommen. Deshalb hat er seine Kür verlängert und großartig für die Mannschaft gekämpft. Am Ende hat ihm beim Abgang einfach die Kraft gefehlt", sagte Hambüchens Vater und Trainer Wolfgang Hambüchen mit Enttäuschung in der Stimme.

Immerhin reichte der Einsatz seines Sohnes, um der Riege des Deutschen Turner-Bundes mit Rang sechs und 266,775 Punkten den Einzug ins Mannschafts-Finale der besten acht Teams am Samstag zu sichern.

Neben Hambüchen beim Sprung dürfen auch Thomas Andergassen und Robert Juckel aus Cottbus am Sonntag noch einmal an die Geräte. Der Olympia-Teilnehmer aus Stuttgart turnte an den Ringen eine exzellente Übung, am Seitpferd erreichte der Lausitzer ebenso den Endkampf wie Eugen Spiridonow aus Bous.

bri/sid