US Open: Clijsters deklassiert Pierce - DER SPIEGEL
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US Open Clijsters deklassiert Pierce

Die Belgierin Kim Clijsters hat die 125. US Open in New York gewonnen. Die 22-Jährige bezwang in einem einseitigen Finale die Französin Mary Pierce und holte im fünften Anlauf ihren ersten Grand-Slam-Titel. Obendrauf gab es noch eine exorbitante Siegprämie.
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New York - "Für alles gibt es einen richtigen Ort und eine richtige Zeit", sagte Clijsters nach dem 6:3, 6:1-Erfolg, für den sie gerade mal 65 Minuten benötigte. "Vielleicht war es vorher einfach nicht meine Zeit." Die 22-Jährige hatte zwischen 2001 und 2004 vier Grand-Slam-Endspiele verloren. Als Siegerin der amerikanischen Hartplatz-Turnierserie wurde ihr Preisgeld verdoppelt. Damit kassierte sie 2,2 Millionen Dollar. Das ist die höchste Siegprämie, die jemals im Sport für eine Frau ausgeschüttet wurde.

Durch den Finalerfolg kam Kim Clijsters zu ihrem 17. Matchgewinn in Folge. Sie entschied in diesem Jahr sechs von sieben Hartplatzturnieren in den USA für sich. In der neuen Weltrangliste löst Clijsters Amelie Mauresmo als Nummer drei ab, kann aber Maria Scharapowa und Lindsay Davenport nicht überholen. Gegen Scharapowa hatte Clijsters im Halbfinale gewonnen.

Mary Pierce stand als erste Französin überhaupt im Endspiel der US Open. Die 30-Jährige musste aber nach dem sechsten Grand-Slam-Finale zum vierten Mal ihrer Gegnerin gratulieren. "Sie hat es verdient, sie ist so ein unglaublich nettes Mädchen", erklärte Pierce und umarmte die Belgierin herzlich. Überhaupt gibt es kaum jemanden, der sich nicht für Kim Clijsters freute. Martina Navratilova hatte schon vor dem Finale gesagt: "Jeder gönnt es ihr. Es gibt keine nettere und freundlichere Spielerin."