US Open: Davenport steht im Finale - DER SPIEGEL
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US Open Davenport steht im Finale

Lindsay Davensport steht als erste Finalistin des Damen-Einzels der diesjährigen US Open fest.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

New York - Lindsay Davenport hat zum zweiten Mal in ihrer Karriere das Endspiel der US Open in New York erreicht. Im Halbfinale benötigte die Weltranglistenzweite aus den USA 1:21 Stunden, um die Russin Jelena Dementiewa, die im Viertelfinale Anke Huber aus dem Turnier verabschiedet hatte, mit 6:2, 7:6 (7:5) zu bezwingen. Im zweiten Halbfinale stehen sich die Nummer eins der Welt, die Schweizerin Martina Hingis, und Davenports Landsfrau Venus Williams gegenüber.

Die letzten Zuschauer hatten sich kaum gesetzt, als Davenport nach 27 Minuten ihren dritten Satzball verwandelte. Ihre 18-jährige Gegnerin wirkte in ihrem ersten Grand Slam-Halbfinale total überfordert, brachte gegen die körperlich stärkere und sechs Jahre ältere Amerikanerin zunächst kaum einen Ball zurück. Und wenn, dann wusste Davenport in ihrem vierten US Open-Halbfinale auf alle Bälle eine Antwort.

In ihren bisherigen vier Aufeinandertreffen hatte Davenport gegen Dementiewa keinen Satz abgegeben. Doch nach einer schnellen 5:2-Führung und vier Matchbällen verlor die Nummer zwei der Welt völlig den Faden - und vier Spiele in Folge. Schließlich riss sich Davenport im Tiebreak nochmal zusammen und verwandelte vor nur 6000 Zuschauern im Arthur-Ashe-Stadium ihren fünften Matchball zum Finaleinzug. Dementiewa wurde ihre Niederlage zumindest mit dem höchsten Preisgeld ihrer Karriere versüßt, die Russin trat mit einem Scheck über 220.000 Dollar die Heimreise an.

Gleich 340.000 Dollar kassierten der Australier Lleyton Hewitt und der Weißrusse Max Mirnyi für ihren Sieg im Herrendoppel. Das ungesetzte Duo gewann das Finale gegen die an Nummer vier notierten Ellis Ferreira (Südafrika)/Rick Leach (USA) mit 6:4, 5:7, 7:6 (7:5).