US Open Haas siegt, Grönefeld sucht
Tennisspieler Haas: Weiter in New York dabei
Foto: AFPNew York - Haas ließ Alex Kuznetsov aus den USA beim 6:2, 6:4, 6:0 keine Chance. Zuvor hatten Florian Mayer, Benjamin Becker, Björn Phau und Martina Müller das Weiterkommen geschafft. Der 28 Jahre alte Haas, der für seinen Sieg 89 Minuten benötigte, trifft morgen in der zweiten Runde auf den Niederländer Raemon Sluiter. "Er ist nicht gerade bekannt, aber gefährlich", sagte der favorisierte Haas über den 89. der Weltrangliste, der Vor- und Rückhand doppelhändig spielt.
Als neunter der 14 qualifizierten Deutschen schied Philipp Kohlschreiber aus. Der an der Leiste angeschlagene Profi verlor 3:6, 4:6, 4:6 gegen Sam Querrey. Der 18-jährige US-Amerikaner war mit einer Wildcard ins Hauptfeld gerückt. Rainer Schüttler unterlag dem Franzosen Nicolas Mahut 4:6, 7:6 (7:5), 3:6, 3:6 und blieb damit bei allen vier Grand-Slam-Turnieren dieser Saison ohne Sieg.
US-Open-Debütant Michael Berrer vergab gegen den Argentinier David Nalbandian eine 2:0-Satzführung ab und unterlag dem Weltranglistenvierten noch 6:4, 7:6 (7:2), 3:6, 5:7, 2:6. Die Qualifikantin Kristina Barrois unterlag 1:6, 5:7 gegen die Französin Amélie Mauresmo, die weltweite Nummer eins bei den Frauen. Die Partie war am verregneten Dienstag bei einer 5:2-Führung für Barrois abgebrochen worden.
Anna-Lena Grönefeld, die am Montag ihr Auftaktspiel gegen Aravane Rezai aus Frankreich verloren hatte, beendet nach den US Open die dreijährige Zusammenarbeit mit ihrem Trainer Rafael Font de Mora. Der Spanier hatte vor dem entscheidenden dritten Satz den Platz auf der Tribüne verlassen. "Die Entscheidung ist am Montagabend gefallen. Gespräche in die Richtung gab es aber schon länger", sagte George Pascal von Grönefelds Marketing-Agentur.
Grönefeld, die sich im Doppel in New York noch von Font de Mora betreuen lässt, selbst wollte sich zunächst nicht äußern. Mit wem die 21-Jährige in Zukunft zusammenarbeiten wird, ist noch offen. Grönefeld lebte und trainierte seit 2003 in der Tennisakademie von Font de Mora in Arizona. Unter seiner Anleitung schaffte sie in diesem Jahr den Viertelfinal-Einzug bei den French Open und den Sprung unter die Top 15 der Weltrangliste.
ach/dpa/sid