US Open: Haas wurschtelt sich durch - DER SPIEGEL
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US Open Haas wurschtelt sich durch

Als vierter deutscher Tennisprofi ist Thomas Haas in die zweite Runde der US Open in New York eingezogen. Für seinen Sieg gegen den Italiener Davide Sanguinetti musste der Deutsche allerdings lange kämpfen. Zuvor hatte Philipp Kohlschreiber seine Erstrundenpartie souverän gewonnen.
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New York - "Es ist einfach wurscht, wie man gewinnt", war Haas nach dem zweieinhalb Stunden dauernden Match sichtlich erleichtert. "Ich bin froh, dass ich mein Spiel am Ende noch gefunden habe." Beim 6:1, 5:7, 6:2, 3:6 und 6:2 musste der Deutsche aber länger zittern, als ihm lieb sein konnte. Nach starkem Beginn konnte Haas im zweiten Satz seine Chancen nicht nutzen und brachte sich durch Formschwankungen selbst in Verlegenheit. Im entscheidenden Durchgang verlor er sogar gleich seinen Aufschlag, steigerte sich jedoch noch einmal, um das Match schließlich doch erfolgreich zu beenden.

In Runde zwei erwartet den in Florida lebenden Tennisprofi nun eine ungleich schwerere Aufgabe. Der an Position zwölf gesetzte Sebastien Grosjean wird dann sein Gegner sein. "Das war vor langer Zeit mein Angstgegner. Er ist einer der Topspieler der Welt, da muss ich mein bestes Tennis zeigen", weiß Haas um die Qualitäten des Franzosen, gegen den er die letzten zwei Vergleiche aber gewinnen konnte.

Kohlschreiber hatte in seinem Auftaktspiel gegen Julien Benneteau keinerlei Probleme. Der 20-jährige Qualifikant bezwang den Franzosen mit 6:1, 6:1, 6:4 und trifft am Freitag nun auf den Spanier Feliciano Lopez, derzeit 32. im Champions Race. "Er ist zwar Favorit, aber möglich ist alles", geht der Bamberger optimistisch in die nächste Partie.

Die deutschen Frauen sind hingegen bereits komplett aus dem Turnier ausgeschieden. Als letzte von vier Starterinnen verlor Julia Schruff, gehandicapt durch eine Oberschenkelverletzung, in der zweiten Runde. Sie unterlag der Venezolanerin Maria Vento-Kabchi mit 1:6, 6:2, 2:6.