US Open: Hewitt triumphiert in Flushing Meadows - DER SPIEGEL
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US Open Hewitt triumphiert in Flushing Meadows

Im Finale der US Open ließ der Australier Lleyton Hewitt seinem Gegner Pete Sampras nicht den Hauch einer Chance.
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New York - Der 20-jährige Hewitt siegte klar mit 7:6 (7:4), 6:1, 6:1 gegen den zehn Jahre älteren US-Amerikaner Sampras. "Das ist ein unglaubliches Gefühl. Ich kann es noch gar nicht fassen und weiß nicht, ob mir das jemals wieder gelingen wird. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen", sagte Hewitt.

Sampras zeigte sich umso enttäuschter, nachdem er auf dem Weg ins Endspiel die ehemaligen US-Open-Gewinner Patrick Rafter und Andre Agassi sowie Titelverteidiger Marat Safin geschlagen hatte. Die langjährige Nummer eins der Welt hat das Turnier bereits viermal für sich entschieden und ist mit 13 Titeln bei Grand-Slam-Wettbewerben erfolgreichster Spieler aller Zeiten. Den ersten hatte er vor genau elf Jahren in New York errungen. Erstmals seit 1992 gewann Sampras in diesem Jahr aber keines der vier Grand-Slam-Turniere.

Bereits im Vorjahr hatte Sampras bei der Finalniederlage gegen den damals 20-jährigen Safin gegen einen wesentlich jüngeren Kontrahenten verloren. "Damals bin ich überpowert worden, heute wurde ich ausgespielt", sagte Sampras. Ein Rücktritt komme derzeit jedoch noch nicht in Frage: "Ich habe bewiesen, dass ich noch immer in der Lage bin, um Grand-Slam-Titel zu spielen."

Bei seiner siebten Final-Teilnahme in Flushing Meadows hatte Sampras ab Mitte des zweiten Satzes keine Chance mehr gegen Hewitt. Der Weltranglistenvierte dominierte die Partie mit seinem präzisen Spiel von der Grundlinie und leistete sich kaum noch Fehler. Der im Vorjahr im Doppel erfolgreiche Australier, der im Achtelfinale Deutschlands Spitzenspieler Thomas Haas bezwungen hatte, benötigte 1:54 Stunden zu seinem vierten Sieg gegen Sampras im achten Aufeinandertreffen. Der Erfolg wurde mit 850.000 Dollar belohnt.