US Open: Kaymer verpatzt Auftaktrunde - DER SPIEGEL
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US Open Kaymer verpatzt Auftaktrunde

Golfprofi Martin Kaymer hat bei den US Open einen mäßigen Start erwischt. Kleiner Trost für ihn: Auch die Konkurrenz um Weltranglistenplatz eins schwächelte. Für die anderen deutschen Teilnehmer lief es miserabel.
Golfer Kaymer: Drei Schläge über Par auf der Auftaktrunde
Golfer Kaymer: Drei Schläge über Par auf der Auftaktrunde

Golfer Kaymer: Drei Schläge über Par auf der Auftaktrunde

Foto: JAMIE SQUIRE/ AFP
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Hamburg - Die US Open haben für Martin Kaymer mit einer durchwachsenen Runde begonnen. Der deutsche Ausnahme-Golfer und Weltranglistendritte benötigte für seine erste Runde auf dem schweren Par-71-Kurs des Congressional Country Clubs von Bethesda im US-Bundesstaat Maryland 74 Schläge.

Kaymer war nicht der einzige Top-Golfer, der sich schwer tat. Der Weltranglistenerste Luke Donald (74 Schläge) lag gleichauf mit ihm, der Zweitplatzierte Lee Westwood brauchte sogar noch einen Schlag mehr. An der Spitze liegt der Nordire Rory McIlroy, 22, der eine 65er-Runde spielte und damit einen Traumstart erwischte. Er führt die 156-köpfige Konkurrenz mit drei Schlägen Vorsprung an. Ihm folgen der Südafrikaner Charl Schwartzel und Yang Yong-Eun aus Südkorea, die beide 68 Schläge benötigten.

Kaymer, der gemeinsam mit Donald und Westwood auf der Runde war, startete gut mit einem Birdie. Doch sechs Bogeys und nur noch zwei Löcher mit einem Schlag unter Par verhinderten einen besseren Start. Die Spitze ist nun nach der ersten Runde mindestens sechs Schläge entfernt. Der 26-Jährige peilt dennoch einen Top-Ten-Platz an. "Aber vielleicht bringe ich mich auch für den Titel in Stellung", so Kaymer, der vor dem Turnierstart gesagt hatte: "Vielleicht 30, 40 Spieler können hier gewinnen. Es ist alles offen."

Auch Donald und Westwood hatten mit den engen Spielbahnen und den schnellen Grüns in Bethesda, wo erstmals seit 1997 wieder die US Open ausgetragen werden, ihre Mühe.

Alexander Cejka trotzte auf der Auftaktrunde seinen Schmerzen. Nach einem Zehenbruch behindert ihn eine verhärtete Muskulatur im Nackenbereich. Doch er kämpfte sich durch und hat mit 75 Schlägen als 84. noch Chancen, sich am Freitag mit einer ähnlichen Leistung für die Schlussrunden zu qualifizieren.

Davon ist Marcel Siem weit entfernt. Unter die besten Acht wollte er bei seiner ersten US-Open-Teilnahme kommen. Nach einer 79er-Runde - schon auf den ersten drei Löchern hatte er vier Schläge verloren - liegt er aber nur auf Platz 145.

ulz/dpa

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