US Open: Kiefer fordert Schüttler heraus - DER SPIEGEL
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US Open Kiefer fordert Schüttler heraus

Nach drei Jahren hat Nicolas Kiefer erstmals wieder seine Auftaktpartie bei den US Open überstanden. Der frühere Weltranglistenvierte muss sich in seiner zweiten Begegnung mit seinem Landsmann Rainer Schüttler duellieren, der ebenso wie Lars Burgsmüller sein Erstrundenmatch gewann.
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New York - Schüttler besiegte den Australier Wayne Arthurs nach verlorenem ersten Satz noch glatt mit 4:6, 6:3, 6:2, 6:4. In der zweiten Runde wird es ein Duell mit Nicolas Kiefer geben. Der Holzmindener bezwang den Argentinier Franco Squillari, der beim Stande von 6:3 und 5:0 für Kiefer verletzt aufgab. Von den bisherigen drei Spielen gegen Kiefer hat der in Flushing Meadows an Nummer acht gesetzte Schüttler zwei gewonnen.

"Natürlich ist ein bisschen Prestige dabei, weil zwei Deutsche gegeneinander spielen. Aber es wird ein ganz normales Match", sagte Schüttler, der zu Kiefer ein freundschaftliches Verhältnis pflegt. "Rainer ist auf Grund seiner Ranglistenposition Favorit, aber Hartplatz ist Kiwis bester Belag. Es ist sicher auch eine Frage, wer psychisch besser mit der Situation klar kommt", sagte Daviscup-Teamchef Patrik Kühnen.

Kiefer überstand erstmals seit drei Jahren wieder die Auftaktrunde in Flushing Meadows. Im vorigen Jahr war er nach einem fast viereinhalb Stunden währenden Drama und Krämpfen am Russen Marat Safin gescheitert. Der Holzmindener bewies im ersten Satz seine weiter ansteigende Tendenz, ehe Squillari aufgab. Kiefer hatte zuletzt beim Vorbereitungsturnier in Long Island das Halbfinale erreicht.

Als dritter Deutscher erreichte Lars Burgsmüller die zweite Runde. Der Daviscup-Spieler setzte sich nach großem Kampf mit 6:4, 4:6, 3:6, 7:5 und 6:1 gegen den Peruaner Luis Horna durch. Burgsmüllers nächster Gegner ist der Niederländer Sjeng Schalken. Großes Interesse zeigt der Bundesligaspieler aus Sundern aber auch an dem Match Schüttler gegen Kiefer: "Das ist ein Popcorn-Match - ein Klassiker, bei dem man sich mit Popcorn in die erste Reihe setzt. So nennen wir das in der Umkleidekabine."

Agassi und Roddick weiter


Der topgesetzte Andre Agassi siegte über Alex Corretja mühelos in drei Sätzen mit 6:1, 6:2 und 6:2. Der zweifache US-Open-Gewinner und Vorjahresfinalist Agassi brauchte nur 86 Minuten um den ehemals auf Platz zwei der Weltrangliste rangierenden Spanier vom Platz zu fegen. In der nächsten Runde trifft der 33-Jährige auf den Schweden Andreas Vinciguerra.

Andy Roddick revanchierte sich zur Freude der einheimischen Fans für seine einzige Niederlage während der bisherigen US-Hartplatzsaison. Der Führende im Champions Race gewann mit 6:3, 7:6 (7:2), 6:3 gegen den Briten Tim Henman, dem er in Washington vor einigen Wochen noch unterlegen war. Den Jungstar erwartet in Ivan Ljubicic aus Kroatien auch in der zweiten Runde ein starker Gegner.