US Open: Kiefer verpasst Erfolg gegen Federer - DER SPIEGEL
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US Open Kiefer verpasst Erfolg gegen Federer

Nicolas Kiefer ist bei den 125. US Open in New York trotz einer guten Leistung ausgeschieden. Der Hannoveraner unterlag im Achtelfinale dem Titelverteidiger Roger Federer. Lange Zeit war das Match offen.
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New York - Kiefer verlor das Match mit 4:6, 7:6 (7:3), 3:6, 4:6. Er musste damit die sechste Niederlage in Folge gegen den Weltranglisten-Ersten hinnehmen. Federer triff nun der in der Runde der letzten Acht auf David Nalbandian (Argentinien) trifft. Nalbandian bezwang den Italiener Davide Sanguinetti mit 4:6, 7:6 (7:4), 6:4, 6:2 und steht bei den US Open damit zum zweiten Mal nach 2003 unter den letzten Acht.

Kiefer haderte später mit seinem Spiel. "Ich konnte mich heute nicht so steigern, wie es nötig gewesen wäre", sagte er. "Ich habe zwar gekämpft, aber schlecht zum Ball gestanden, mich schlecht bewegt". Trotzdem zeigte der Deutsche streckenweise eine hervorragende Leistung und hielt das Match gegen den Schweizer lange Zeit offen. In entscheidenden Momenten aber konnte er seine Chancen nicht nutzen. So verspielte er im ersten Satz ein frühes Break zum 2:0, Federer wehrte bei 3:3 im dritten Satz zwei Breakbälle des Deutschen ab.

Der Ausnahmespieler aus der Schweiz spielte gegen Ende des Matches konstanter und kam so verdient zu seinem 68. Matchgewinn in diesem Jahr bei nur drei Niederlagen, musste aber erstmals in diesem Turnier einen Satz abgeben. Auch in Wimbledon war Kiefer der einzige Spieler, der gegen den späteren Champion einen Satz für sich entscheiden konnte. Federer lobte nach der Partie in Flushing Meadows seinen deutschen Gegner, der auf Rang 38 der Weltrangliste steht. "Er hat gute Qualitäten, er muss nur konstanter werden, dann ist er wieder oben dabei."

Auch der Kapitän des deutschen Daviscup-Teams Patrik Kühnen war beeindruckt von Kiefer. "Er hat hier insgesamt ein gutes Turnier gespielt und sich in guter Form präsentiert." Die deutsche Daviscup-Mannschaft trifft vom 23. bis 25. September auf Tschechien.

Scharapowa im Halbfinale gegen Clijsters

Leichtes Spiel hatte der Australier Lleyton Hewitt. Der Vorjahresfinalist hatte keine Mühe mit Dominik Hrbaty und schlug den Slowaken mit 6:1, 6:4, 6:2. Im Viertelfinale trifft Hewitt auf Jarkko Nieminen, der als erster Finne überhaupt in das Viertelfinale eines Grand-Slam-Tennisturniers einzog. Nieminen schlug den Spanier Fernando Verdasco mit 6:2, 7:6 (8:6), 6:3.

Bei den Damen trifft Kim Clijsters im Halbfinale auf die topgesetzte Russin Maria Scharapowa. Die Belgierin setzte sich am Dienstag in der Night Session in einem begeisternden Match mit 4:6, 7:5, 6:1 gegen die US-Amerikanerin Venus Williams durch, obwohl Clijsters im zweiten Satz bereits mit 2:4 zurückgelegen hatte. Zuvor hatte Scharapowa ihre Landsfrau Nadja Petrowa mit 7:5, 4:6, 6:4 bezwungen.

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